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Künstlernamen in Personalausweis und Pass

Seit dem 1. November 2007 konnten Künstlernamen und Pseudonyme nicht mehr  im Personalausweis oder Pass eingetragen werden. Dies sorgte für große Empörung unter Künstlern und Journalisten, worauf der Bundesrat  am 18.12.2008 das Gesetz über Personalausweise und den elektronischen Identitätsnachweis beschlossen hat, in dem als Nebenregelung auch Künstlernamen wieder der Eintragung in den Personalausweis und Pass fähig gemacht wurden.  Zum 1. November 2010 trat das neue Gesetz in Kraft, welches mit der Einführung des neuen Personalausweises zusammenfällt. Nicht nur Künstlernamen und Pseudonyme können ab da wieder aufgenommen werden, sondern auch Adelstitel und Ordensnamen- Voraussetzung ist allerdings, dass man die Eintragung als Künstler vornimmt, nicht als Finanzdienstleister oder Kaufmann. Die Bürger haben Anspruch auf einen neuen Personalausweis, welcher neben dem neuen Scheckkartenformat einen Chip mit einer PIN, der als qualifizierte elektronische  Signatur iSd. § 2 Nr. 3 SigG einsetzbar ist, enthält. Auf Wunsch des Passinhabers werden Fingerabdrücke des rechten und linken Zeigefingers digital gespeichert.

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Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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