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Keine Grundverschlüsselung: VPRT befürchtet Benachteiligung von privaten TV-Veranstaltern

Im Zuge der teilweisen Aufhebung der Grundverschlüsselung in einigen Kabelnetzen hat der VPRT nun gefordert, dass es dadurch nicht zu einer Benachteiligung privater TV-Veranstalter kommen dürfe.

Es dürfe bei wesentlichen Änderungen der Netzkonditionen nicht ein Teil der Sender auf ein bestimmtes Modell verhaftet werden, so die Meldung des VPRT. „Wer eine unverschlüsselte Einspeisung wünscht, sollte diese auch zeitgleich mit anderen Marktteilnehmern und ohne Verschlechterung der Bedingungen erhalten können“, so Dr. Julian Oberndörfer, Vorsitzender des Arbeitskreises Sparten- und Zielgruppensender im VPRT.

Man rufe daher die Medienanstalten dazu auf, sich der Sache anzunehmen, um so mögliche Reichweitenrisiken für betroffene Sender zu vermeiden. Andernfalls könnten die veränderten Verbreitungsbedingungen zu Lasten eines umfassenden Angebots und der kleineren, zielgruppenspezifischen Veranstalter gehen, so Oberndörfer weiter.

Auch der Konflikt um die Einspeiseentgelte zwischen ARD und ZDF und den Kabelnetzbetreibern könne nach Ansicht des VPRT zu einer Verstärkung der diskriminierenden Einspeisebedingungen zu Lasten des privaten Rundfunks gehen, so die Meldung weiter. Auch hier seien die Medienanstalten aufgefordert, ihre vielfaltssichernde Aufgabe wahrzunehmen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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