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Kabel Deutschland steigert Gewinn

Kabel Deutschland kann im ersten Halbjahr (1. April bis 30. September 2011) des Geschäftsjahres 2011/2012 auf eine positive Bilanz blicken. Der Kabelnetzbetreiber verzeichnet einen Umsatzanstieg von 5,6% auf 830,1 Mio. Euro (Vorjahr 785,8 Mio. Euro), das bereinigte Ebitda stieg um 9,8% auf 389,9 Mio. Euro (Vorjahr 355,2 Mio. Euro).

Nach Verlusten im Vorjahreszeitraum schreibt das Unternehmen nun schwarze Zahlen: Der Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr betrug 54,3 Mio. Euro, der Vorjahreswert lag bei minus 0,9 Mio. Euro. Der Gewinn nach den Steuern (Netto-Gewinn) beträgt 44,9 Mio. Euro, im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte Kabel Deutschland einen Netto-Verlust von 8,6 Mio. Euro.

Adrian v. Hammerstein, Vorstandsvorsitzender von Kabel Deutschland, zeigte sich zufrieden: „Wir berichten heute über ein erfreuliches erstes Halbjahr, in dem das Unternehmen seinen Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt hat. Dazu hat insbesondere die große Nachfrage nach unseren Breitband- und Premium TV-Produkten beigetragen. Mit einem positiven Netto-Ergebnis von nahezu 45 Mio. Euro haben wir jetzt nachhaltig die Gewinnzone erreicht.“

Vor allem die neuen Dienste wie Premium TV, Internet und Telefon wirken sich positiv auf die Abonnements aus: mittlerweile machen diese, neben dem klassischen Kabelanschluss, ein Drittel aller Abonnements aus. Die Gesamtzahl der Abonnements stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,3% auf über 13 Millionen (Vorjahr 12,4 Millionen). Der Anteil der neuen Dienste lag dabei bei 32,2% (letztes Jahr 27,5%).

Zum 30. September 2011 hielt Kabel Deutschland 8,690 Millionen Kundenbeziehungen (Vorjahr 8,864 Millionen).

Im Bereich der Premium TV-Angebote (Pay TV und digitale Videorecorder) ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Für das erste Geschäftshalbjahr verzeichnete Kabel Deutschland 1,415 Millionen Premium TV-Abonnements (Vorjahr 1,135 Millionen, plus 24,6%).

Die positive Entwicklung schlägt sich auch auf die Monatsumsätze pro Kunde nieder, die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 auf 14,12 Euro (Vorjahr 13,17 Euro, plus 7,2 Prozent) stiegen.

Durch den eingefahrenen Gewinn kann Kabel Deutschland seinen Verschuldungsgrad senken. Zum 30. September 2011 hat das Unternehmen seine Netto-Finanzverbindlichkeiten um 23,8 Mio. Euro auf 2.852,5 Mio. Euro reduziert. Das entspricht einem Verschuldungsgrad des 3,6fachen des auf das Gesamtjahr hochgerechneten bereinigten Ebitda für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012. Bis zum Geschäftsjahresende soll der Verschuldungsgrad auf knapp unter das 3,5fache Ebitda reduziert werden, so die Meldung von Kabel Deutschland.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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