Allgemein

Junge Liberale wollen Filmförderung einsparen

Das Film nicht nur ein Konsum-, sondern auch ein Kunstprodukt darstellt, ist mittlerweile gesellschaftlicher Konsens. Und das gerade der künstlerische Film meist eine finanzielle Förderung benötigt, um überhaupt erst entstehen zu können, ist gemeinhin bekannt. Die Jungen Liberalen haben nun eine Liste mit Sparvorschlägen für den Bundeshaushalt vorgelegt, in der sie auch die Abschaffung der Filmförderung fordern.

In der vorgelegten Liste sammeln die Jungen Liberalen konkrete Sparvorschläge, um den Bundeshaushalt möglichst schnell konsolidieren zu können, damit Deutschland wieder schuldenfrei werde. Unter dem Aspekt „Haushaltswirksamer Abbau von Finanzhilfen“ geht man auch auf den „Anreiz zur Stärkung der Filmproduktion in Deutschland“, der 2012 mit einem Haushaltsansatz von 60 Millionen Euro veranschlagt war, ein. In dem Papier der Jungen Liberalen heißt es dazu: „Die Finanzhilfe soll schrittweise auslaufen, so dass es ab 2018 keinerlei Förderung in dieser Form mehr geben wird.“ Zu anderen  Formen der Filmförderung oder zur Filmfinanzierung im Allgemeinen bezogen die Jungen Liberalen in ihrem Papier keine Stellung.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.