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Jugendkanal: ARD verständigt sich auf Konzept

 

Lange wurde über das Jugendangebot der öffentlich-rechtlichen Sender diskutiert. Nun hat sich bei der ARD auf ein Konzept geeinigt.

Die ARD-Intendantinnen und -Intendanten haben sich nun auf ein grundlegendes Konzept für das Junge Angebot einigen können. Das gemeinsam mit dem ZDF erarbeitete Konzept will man nun in die zuständigen Gremien will man nun in die zuständigen Gremien – den ZDF Fernsehrat und den Rundfunkrat des Südwestrundfunks, der bei diesem Projekt für die ARD federführend ist – einbringen, so die Meldung der ARD.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Konzept den Regierungschefs der Länder geben

Danach soll das Konzept der Rundfunkkommission der Länder übergeben werden, damit die Regierungschefs der Länder die staatsvertragliche Beauftragung des Angebots in Gang setzen, so die Angaben der ARD weiter. Das Junge Angebot soll Mitte 2016 auf Sendung gehen.

Durch die Einstellung der Digitalkanäle EinsPlus und ZDFKultur sowie durch Umschichtungen im Bestand wolle man das neue Angebot finanzieren.

Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor zeigte sich optimistisch: „Junge Leute sollen Themen anstoßen, mitdiskutieren und das Angebot aktiv mitgestalten. Ich bin gespannt auf interessante neue Formen und kreative Inhalte aus allen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens. So kann eine echte Alternative für das junge Publikum entstehen.“

Demokratiestiftende Inhalte

Der gemeinsame Jugendkanal von ARD und ZDF soll für die Zielgruppe der 14 bis 29-Jährigen identitäts- und demokratiestiftende, meinungsbildende Inhalte anbieten, so die Meldung weiter.

Ursprünglich wollten ARD und ZDF mit einem innovativen Vorzeigeprojekt einen trimedialen Jugendkanal starten, jedoch haben die Ministerpräsidenten der Länder dem Projekt eine Absage erteilt. Nun soll das neue Angebot ausschließlich online angeboten werden, wobei komplett auf Werbung verzichtet werden soll. Vor allem Social-Media-Plattformen und die Kommunikation mit den Nutzern sollen dabei besonders im Fokus stehen, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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