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DJV: Journalisten sollen mehr auf Datensicherheit bei E-Mails achten

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat Journalisten dazu aufgerufen, bei elektronischer Kommunikation mehr auf Datensicherheit zu achten.

Als Journalist sollte man es vermeiden, E-Mail-Dienste von Anbietern zu nutzen, die Kommunikationsinhalte scannen und möglicherweise an Geheimdienste und Sicherheitsbehörden weiter geben, so die Meldung des DJV.

interntaionaltradebigAnbieter prüfen

Der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken betonte, dass man die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des E-Mail-Anbieters vorher kritisch prüfen solle. „Wer bei Vertragsabschluss der Weitergabe seiner Daten zustimmt, kann sich nicht auf sichere Kommunikation, etwa mit Informanten, verlassen.“

Informanten schützen

Als Journalist trage man auch eine Verantwortung für seine Informanten. Konken: „Wenn E-Mails an Sicherheitsbehörden weitergeleitet werden, sind Absender und Empfänger gleichermaßen betroffen.“ Solange es in der digitalen Welt keine gesetzlichen Regelungen zum Informantenschutz gebe, müssten Journalisten besondere Vorsicht walten lassen, so die Meldung weiter.

 

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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