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Haushaltsplan 2015: Weniger Geld für Filmstiftung NRW

Die Film- und Medienstiftung NRW wird im nächsten Jahr vermutlich weniger Geld von der Landesregierung erhalten. 

Nach Angaben des Branchenmagazins Funkkorrespondenz will die nordrhein-westfälische Landesregierung den Zuschuss für die Filmstiftung im kommenden Jahr kürzen.

© Maria.P.-Fotolia

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Rund 1 Mio weniger

Laut Haushaltsnetwurf 2015 soll die Filmstiftung nur noch 9,6 Mio Euro erhalten, also rund 1 Million Euro weniger als bislang. Dies betrifft die Gelder des Landes mit denen Produktionen in NRW gefördert werden sollen.

Nötige Haushaltskonsolidierung

Grund für die Kürzung sei eine nötige Haushaltskonsolidierung, so die Meldung weiter. Allerdings muss der Landtag die Kürzung noch im Rahmen der Verabschiedung des Haushalts 2015 bestätigen.

Nachzahlung aus Überschüssen von Rundfunkbeiträgen

Allerdings solle die Kürzung kompensiert werden, da die Filmstiftung „einmalig Nachzahlungen aus den Überschüssen der Rundfunkbeiträge“ für den Zeitraum Januar 2013 bis April 2015 erhalte, so Nina Heil, Sprecherin von NRW-Medienministerin Angelica Schwall-Düren gegenüber Funkkorrespondenz.de.

Wie genau diese Nachzahlung aussehen werde, müsse man jedoch erst noch ermitteln.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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