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Handys als Wachstumstreiber für die deutsche Wirtschaft

Laut einer Studie tragen Handy- und Netzanbieter mit ihren Umsätzen direkt zum Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei.

Mobile Technologie vereinfache die Kommunikation in Unternehmen und steigere so die Produktivität, lautet ein Ergebnis der Studie. So sind rund 6% des Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts zwischen den Jahren 2010 und 2012 auf eine höhere Verbreitung von Handys zurückzuführen.

©-Victoria-Fotolia

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Deutschland auf Platz 1der Industrienationen

In der Studie wurde untersucht, welchen wirtschaftlichen Einfluss Handys haben. Deutschland lag unter den Industrienationen mit 6% Anteil am Pro-Kopf-BIP auf Platz 1. In Entwicklungsnationen tragen Handys besonders stark zum Wachstum bei. In Indien beträgt ihr Anteil am Pro-Kopf-BIP rund 11%, in Ägypten ca. 20%. In diesen Ländern ist es wesentlich billiger und schneller ein Mobilfunknetz aufzubauen, als Kabel in der Erde zu verlegen.

Bei der Auswertung der Daten aus 43 Ländern stellten die Wissenschaftler fest, dass die Anzahl an Mobilfunkverträgen und das Pro-Kopf-BIP in den untersuchten Nationen korrelieren. So wurde berechnet, dass das Pro-Kopf-BIP, abhängig von den jeweiligen Kapitalfaktoren eines Landes, um 0,06 % steigt, wenn die Mobilfunkrate um 1% wächst.

Jahr 2020: 160 Mobilfunkverträge auf 100 Einwohner

Weiter gehen die Wissenschaftler davon aus, dass bis zum Jahr 2020 in Deutschland 160 Mobilfunkverträge auf 100 Einwohner kommen. Das studienführende Vodafone Institut stellte außerdem fest, dass Mobiltelefone statistisch messbar die politischen Partizipationsmöglichkeiten verbesserten und dass die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen sinke, je stärker Mobiltelefone zur Verfügung stünden. Handys sollen zudem die Bildungschancen in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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