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GEZ-Reform kostet rund 80 Millionen Euro

Die Umstellung auf den neuen Beitragsservice der öffentlichen Rundfunkanstalten kostet rund 80 Millionen Euro.

Nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ werden die Kosten der Umstellung im Wesentlichen aufgrund des Datenabgleichs mit den Melderegistern sowie der Aufteilung der Konten auf Wohnungen und Betriebsstätten verursacht.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Der einmalige Meldedatenabgleich war im Vorfeld umstritten, die ARD betonte, dass dieser keine Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften darstelle. Vielmehr sei der Meldedatenabgleich gesetzlich fixiert und mit den Landesbeauftragten für den Datenschutz diskutiert worden.

Rund 39,6 Mio für Meldedatenabgleich

Momentan schätze man, dass sich die Kosten des Meldedatenabgleichs allein auf rund 39,6 Millionen belaufen, so die Angaben des Spiegels. Allerdings hätten die Sender  mit höheren Kosten gerechnet, so die Meldung weiter.

Im Vorfeld hatte die ARD bekanntgegeben, dass sie mit dem Abgleich eine Erhöhung der Zahl der Beitragszahler von 1% erwarte.

Im vergangenen Jahr hatten die öffentlich-rechtlichen Sender 7,49 Milliarden Euro an Rundfunkgebühren eingenommen. Das waren rund  41 Millionen Euro weniger als 2011.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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