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FIM-Studie 2011: TV ist das wichtigste Medium in der Familie

Entgegen aller Unkenrufe ist das Fernsehen das wichtigste Medium in deutschen Familien. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Familie, Interaktion & Medien“, die vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest in Zusammenarbeit mit dem SWR durchgeführt wurde.

Demnach schauen fast drei Viertel aller Kinder und Jugendlichen von 3 bis 19 Jahren regelmäßig und mehrmals pro Woche zusammen mit ihren Eltern fern. Radio hören immerhin 45% der Eltern regelmäßig mit ihren Kindern, beim Internet sind es 13%, so die Studie.

58% der befragten Kinder und Jugendlichen unterhalten sich zudem täglich bzw. mehrmals die Woche mit ihrer Familie über Dinge, die man im Fernsehen gesehen hat. Die Kenntnis über bestimmte Medien ist dabei in der Familie relativ klar verteilt: Nach Angaben aller Familienmitglieder besitzt der Vater das größte Wissen im Bereich Fernsehtechnik und –geräte sowie Computer, die Mutter ist meist die Bücherspezialistin, die Kinder werden wiederum als Experten für Computer- und Konsolenspiele genannt.

Für die FIM-Studie wurden alle Mitglieder von 260 Familien mit Kindern zwischen 3 und 19 Jahren persönlich befragt. Die repräsentativen Ergebnisse zur Mediennutzung im Familienkontext finden Sie hier.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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