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FFA-Fördertopf für filmisches Erbe 2013 vorzeitig ausgeschöpft

Die Fördermittel der FFA für die Digitalisierung des filmischen Erbes sind für das laufende Geschäftsjahr bereits vorzeitig ausgeschöpft.

Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres habe man 78 Anträge im Gesamtvolumen von 970.000 Euro bewilligt, so die Meldung der FFA. Zwischen September und Dezember 2012 habe man 45 historische Filme mit rund 600.000 Euro gefördert. Dazu gehörten Klassiker der deutschen Filmgeschichte, die sich im Besitz der Murnau Stiftung wie auch der DEFA befinden, aber auch wichtige Werke von z. B. Rainer Werner Fassbinder oder Werner Herzog.

Höchstfördersumme 15.000 Euro

Der FFA-Verwaltungsrat hatte für 2012 und 2013 jeweils bis zu einer Mio. Euro für die Digitalisierung von Content bereitgestellt, so die Meldung weiter. Gefördert werden können Filme, die im Kino ausgewertet wurden, sowie Werke, die filmhistorisch und künstlerisch von besonderem Wert sind, so die Bedingungen der FFA. Die Höchstfördersumme pro Film beträgt 15.000 Euro, antragsberichtigt sind die jeweiligen Inhaber der deutschen Rechte.

FFA-Präsident Eberhard Junkersdorf zeigte sich erfreut, dass das Angebot so gut angenommen werde und betonte die Relevanz der Sicherung des nationalen Filmerbes, so die Meldung weiter. Angesichts dieses Zuspruchs sei es „nur allzu verständlich, dass der Erhalt des filmischen Erbes nunmehr auch in den Entwurf des neuen Filmförderungsgesetzes eingeflossen ist und somit künftig gesetzlicher Bestandteil der Bundesfilmförderung werden soll“, so Junkersdorf.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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