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Fachmedien steigern Umsatz dank digitaler Angebote

Es liegt in der Natur der Sache, dass Fachmedien nur eine klar begrenzte Leserschaft besitzen. Dennoch konnte die Fachmedienbranche ihren Umsatz 2011 um 1,9% auf insgesamt 3,09 Milliarden Euro steigern, so eine Meldung der Interessenvertretung Deutscher Fachverlage.

Ebenso wie bei der allgemeinen Verlagsbranche ist das Plus vor allem dem Anstieg im Geschäftsfeld der elektronischen Medien zu verdanken.

Im Bereich elektronische Medien und Events konnte 2011 ein Plus von 17,6% generiert werden (2010: +10,4%), sowohl im Vertrieb als auch im Anzeigenmarkt fuhren die digitalen Angebote Gewinne ein. Somit machen sie 15,1 % (466 Mio. Euro) der Gesamterlöse der Fachmedien aus, so die Meldung weiter.

Der Großteil des Umsatzes, 58,1 Prozent (1,8 Milliarden Euro), wurde jedoch weiterhin mit Fachzeitschriften erzielt, auch wenn 2011 ein Rückgang von 0,6% zu verzeichnen war. Gesunken ist auch die Zahl der Fachzeitschriftentitel: waren 2010 noch 3.829 Titel auf dem Markt, waren es 2011 nur noch 3.683 Titel.

Für 2012 erwarten über die Hälfte der Verlage das Ergebnis von 2011 halten zu können, 28% erwarten sogar eine Steigerung, so die Meldung weiter.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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