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Ex-KiKa-Herstellungsleiter erhält Haftstrafe

Im Prozess um den Betrugs-Skandal beim KiKa ist das Landgericht Erfurt zu einem Urteil gekommen. Das Gericht verurteilte den ehemaligen Herstellungsleiter wegen Untreue und Bestechlichkeit zu sechs Jahren und drei Monaten Gefängnis.

Der Ex-Manager des KiKas räumte nach Angaben des „Handelsblatts“ ein, mit dem hinterzogenen Geld seine Spielsucht befriedigt zu haben. Der mitangeklagte Geschäftspartner erhielt zwei Jahre auf Bewährung wegen Beihilfe und Bestechung. Die Vorsitzende Richterin Sabine Rathemacher betonte, dass aufgrund der mangelnden Kontrollen durch den MDR, der beim KiKa federführend ist, die Korruption erleichtert gewesen wäre, so die Meldung weiter.

Insgesamt hatten der ehemalige Herstellungsleiter und der mitangeklagte Geschäftspartner zwischen 2006 und 2010 rund 1,5 Millionen Euro u. a. mit Hilfe von Scheinrechnungen hinterzogen.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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