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Deutsche Content Allianz kämpft für neues Urheberrecht

Vertreter der „Deutschen Content Allianz“ haben sich auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg erneut für ein stärkeres Urheberrecht ausgesprochen.

Der Vorstands-Bevollmächtigte des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) Jürgen Doetz forderte die Contentwirtschaft auf, trotz schwieriger Bedingungen Politik und Gesellschaft immer wieder auf die Relevanz und den Wert von Inhalten aufmerksam zu machen. Daher sei es wichtig, die Deutsche Content Allianz als Bündnis aller Inhalte in der Politik zu verankern.

Erosion des Urheberrechts verhindern

Auch müsse die drohende Erosion im Urheberrecht unterbunden und der Dialog mit der Netzpolitik gefördert werden, so Doetz. Wichtig sei dabei, dass bei der Diskussion um Kultur- und Medienpolitik die Netzpolitik mit einbezogen werde.

© Arcady #19582427

Rahmenbedingungen schaffen

Peter-Christoph Weber, Justitiar des ZDF, betonte, dass die Industrie die richtigen Rahmenbedingungen brauche, um guten Content produzieren zu können: „Wir müssen die Inhalte auf verschiedenen Plattformen verbreiten können, dafür benötigen wir medien- und urheberrechtliche Rahmenbedingungen. Und wir müssen darauf achten, dass die Nutzungen nicht an der Rechtsordnung vorbei geschehen – Stichwort Piraterie.“

Dr. Carsten Brosda, Amtsleiter Medien der Senatskanzlei Hamburg, ergänzte, dass die Interessen von der Inhalteindustrie und der Technologieindustrie berücksichtigt werden müssen: „Wir benötigen die Akzeptanz auf allen Seiten als Grundlage für eine rationale Debatte, um vernünftige, regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Die Deutsche Content Allianz ist eine Interessengemeinschaft der Medien in der digitalen Welt. Dazu gehören die ARD, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Bundesverband Musikindustrie, die GEMA, die Produzentenallianz, die SPIO, der BDZV, der VDZ, der VDD, der VPRT und das ZDF

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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RSSKommentare (1)

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  1. Flu sagt:

    Kann man nicht einfach Inhalt sagen??? Aber Deutsche Inhalt Allianz klingt ja wieder blöd. Aber Sinn macht es mit einem englischen Wort auch nicht.

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