Allgemein

Das europäische Urheberrecht muss dringend reformiert werden

Eine EU-Kommissarin fordert eine weitgehende Änderung des europäischen Urheberrechtes, um die Rechte der Künstler besser durchsetzen zu können.

Nach einem Bericht in dem Magazin filmecho/filmwoche vom 12.11.2010 ist die niederländische EU-Kommissarin Neelie Kroes der Ansicht, dass europaweit Änderungen im Urheberrecht vor allem im Bereich des Copyrights nötig sind. Bisher werden insbesondere die Interessen der Rechteinhaber und der Vermittler gut geschützt, während die betroffenen Künstler oft das Nachsehen haben. Deren Vergütung wird dadurch geschmälert, dass sie ihre Rechte nur schwer durchsetzen können.

Schwierig ist in diesen Zusammenhang, dass dadurch Belange des Datenschutzes und der Privatsphäre berührt werden. Aus diesem Grunde darf man aber nicht vor notwendigen Änderungen zum Schutz der Künstler zurückschrecken.

Unter anderem sollen hierzu die Verwertungsgesellschaften transparenter werden und multi-territoriale Lizenzen geschaffen werden. Solche Maßnahmen sind gerade im Zeitalter des Internet unabdingbar.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)