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Bundesregierung kürzt bei Filmförderung

Um eine künstlerische Vielfalt zu gewährleisten ist die deutsche Filmlandschaft auch auf die Mittel der Filmförderung angewiesen. Doch die Bundesregierung will nun die Summe des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) kürzen.

Wurden im letzten Jahr noch 70 Millionen bereitgestellt, sieht der Haushaltsplan 2014 nur noch ein Budget von 60 Millionen Euro für den DFFF vor, so die Angaben des Branchenmagazins dwdl.de unter Berufung auf den „Spiegel“.

© Maria.P.-Fotolia

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Die neuen Kulturstaatsministerin Monika Grütters begründete die Entscheidung gegenüber dem „Spiegel“, dass die Erhöhung des Fonds von 60 auf 70 Millionen Euro im Jahr 2013 eine einmalige Aufstockung gewesen sei.

Alarmsignal für Filmszene

Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei Berlin, betonte allerdings, dass es ein Alarmsignal sei, wenn Fördermittel wieder zurückgefahren werden würden.

Mathias Schwarz, Leiter der Sektion Kino bei der Allianz Deutscher Produzenten ergänzte, dass  mindestens 70 Millionen Euro erforderlich seien, um auch größere internationale Produktionen nach Deutschland zu holen, so die Meldung weiter.

Den Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2014 finden Sie hier.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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