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BMWi bringt eigene Filmförderung auf den Weg

Die hiesige Filmlandschaft ist auf Filmförderung angewiesen. Jetzt hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) angekündigt, ein eigenes Programm zur Förderung der deutschen Filmwirtschaft auf den Weg zu bringen. 

Sollte der Deutsche Bundestag zustimmen, gibt es ab voraussichtlich ab Herbst 2015 eine neue Filmförderung. Gefördert sollen dabei vor allem internationale Koproduktionen mit hohem Herstellungsbudget und hohen Ausgaben in Deutschland. So wolle man die audiovisuelle Infrastruktur in Deutschland stärken und ausbauen, so die Meldung des BMWi. Zudem sollen künftig auch hochkarätige Serienformate in Kinoqualität gefördert werden.

© Maria.P.-Fotolia

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Der Einsatz innovativer Technik (VFX, Animation) sowie die technische Umsetzung in Deutschland sollen im Rahmen der Förderung besonders honoriert werden, so die Meldung des Wirtschaftsministeriums weiter.

Innovationskraft der Filmwirtschaft stärken

Staatssekretär Matthias Machnig sagte dazu: „Mit dem Förderprogramm stärken wir die Innovationskraft der deutschen Filmwirtschaft. Die Maßnahme trägt dazu bei, den Filmstandort Deutschland international aufzuwerten und wettbewerbsfähiger zu machen. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Stärkung der mittelständischen Filmwirtschaft und zur Sicherung der Qualität und Vielfalt des deutschen Films.“

Die Erarbeitung des Förderprogramms sei unter Einbeziehung der Filmwirtschaft erfolgt und von Vertretern der Filmbranche positiv bewertet worden, so die Meldung weiter.

Industriepolitischen Impuls begrüßen

Josef Reidinger, Mitglied des Vorstandes des Verbandes Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V., sagte dazu: „Wir begrüßen diesen industriepolitischen Impuls für die Filmwirtschaft, der auch die Infrastruktur und die Arbeitsplätze im Fokus hat und zur Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. Eine direktere und stärkere Berücksichtigung der technisch-kreativen Produktionsunternehmen ist hinsichtlich der Beschäftigungseffekte sinnvoll und im digitalen Zeitalter unumgänglich, wenn wir uns zu einem modernen Filmstandort entwickeln wollen.“

Mehr Informationen zum Thema Filmförderung finden Sie hier: Case Study | Filmförderung beantragen

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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