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BIU und G.A.M.E. gründen „Stiftung Interaktive Unterhaltungsmedien“

Der Bundesverband für Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. (BIU) und der Bundesverband der Computerspielindustrie (G.A.M.E.) wollen Anfang 2012 eine Stiftung für interaktive Unterhaltungsmedien gründen. Sitz der Stiftung wird in Berlin-Brandenburg sein.

Mit der Stiftung soll Deutschland als Standort für die Entwicklung und Produktion qualitativ hochwertiger interaktiver Medien gefördert werden. Weitere Ziele sind die Durchführung von Projekten zur gesellschaftlichen Einbettung von interaktiven Medien sowie die wissenschaftliche Erforschung von interaktiven Medien, so die Pressemeldung des BIU.

Auch der Jugendmedienschutz sowie die Innovations- und Nachwuchsförderung werden zentrale Projekte der Stiftung sein. Zudem sind Initiativen zum Kulturgut Computerspiele und ein Deutscher Computerspielpreis geplant.

Dr. Olaf Coenen, Sprecher des Vorstandes des BIU: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Stiftung nun alle wesentlichen Aktivitäten der Industrie im Bereich Qualitäts- und Nachwuchsförderung sowie Jugendmedienschutz bündeln und auch neue Projekte entwickeln können. Damit bauen wir als eine der führenden Branchen der Medien- und Kreativwirtschaft unser gesellschaftliches Engagement noch weiter aus. Ich bin sehr froh, dass der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, sich persönlich für die Stiftung eingesetzt haben.“

Thomas Friedmann, Vorstandsvorsitzender des G.A.M.E.: „Computer- und Videospiele sind inzwischen das Leitmedium für breite Teile der Bevölkerung und damit mitten in der Gesellschaft angekommen. Daher ist es sinnvoll und richtig, dass die geplante Stiftung einen gesellschaftlichen Beitrag für die Weiterentwicklung des Mediums und die Beschäftigung damit leistet.“

Elmar Giglinger, Geschäftsführer des Medienboard Berlin-Brandenburg: „Wir freuen uns sehr, dass die Bewerbung um den Stiftungssitz, die das Medienboard gemeinsam mit den beiden Ländern vorbereitet hat, erfolgreich war! Die Stiftung passt wunderbar in die Digitalstrategie des Medienboard für die Hauptstadtregion und ist in der Kreativmetropole der Republik richtig aufgehoben.“

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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