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Bewerbungsstart für den Berlinale Talent Campus #10

Als Dieter Kosslick 2001 die künstlerische Leitung der Berlinale übernahm, wollte er einiges auf dem Festival bewegen. Eine seiner wichtigsten Neuerungen feiert im nächsten Jahr seinen 10. Geburtstag: Der Berlinale Talent Campus.

Hier treffen aufstrebende Filmemacher aus der ganzen Welt auf erfahrene Profis des Filmgeschäfts, hier können Projekte gemeinsam entwickelt, neue Horizonte entdeckt und Entwicklungen der Branche diskutiert werden. Die Plattform wird seit der Gründung begeistert aufgenommen und verzeichnet stets wachsende Bewerberzahlen.

Für den 10. Berlinale Talent Campus, der vom 11. bis 16. Februar 2012 im Theater Hebbel am Ufer (HAU 1-3) in Berlin-Kreuzberg stattfindet, kann man sich ab jetzt bis zum 5. Oktober 2011 unter www.berlinale-talentcampus.de bewerben. Insgesamt werden 350 junge Filmschaffende aus der ganzen Welt eingeladen. Bewerben können sich Filmschaffende aller Bereiche: Regisseure, Drehbuchautoren, Produzenten, Schauspieler, Kameraleute, Bühnenbildner, Cutter, Filmkritiker, Komponisten und Sounddesigner.

Changing Perspectives

Der Schwerpunkt des nächsten Talent Campus ist „Changing Perspectives“ und soll den kreativen Prozess jenseits breitgetretener, traditioneller Pfade ankurbeln. „Perspektivwechsel sind Prozesse, die eine aktive Beteiligung verlangen. Ideen und Erfahrungen zu teilen, transdisziplinäre Wege des Filmschaffens zu beschreiten, sich inspirieren zu lassen von Pionieren und Visionären des Filmgeschäfts und dabei offen zu sein für überraschende Ergebnisse, all das passiert nicht zufällig“, so Campus-Programmleiter Matthijs Wouter Knol in der Pressemitteilung.

Erstmals können sich auch junge Verleiher bewerben, die „sich für die Entwicklung neuer Verwertungsstrategien begeistern und das klassische Filmtheater ebenso wie bahnbrechende neue Plattformen nutzen, um ihr Publikum zu gewinnen“, so die Meldung weiter.

Der Berlinale Talent Campus ist eine Initiative der Internationalen Filmfestspiele Berlin, ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, in Kooperation mit MEDIA – Trainingsprogramm der Europäischen Union und Medienboard Berlin-Brandenburg.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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