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Bellut: Sparauflagen haben Auswirkungen auf ZDF-Programm

Das ZDF hatte über Jahre die Sparauflagen der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) missachtet, nun muss der Sender bis 2016 die Personalkosten um 75 Millionen Euro senken. Insgesamt müssen rund 300 Stellen gestrichen werden. Doch der Sparkurs beim Personal hat ebenfalls Auswirkungen auf das Programm des Senders – in welchem Ausmaß lässt sich allerdings noch nicht sagen.

Bislang sind bereits drei Formate aufgrund der Einsparungen eingestellt worden: das „Nachtstudio“, das „Philosophische Quartett“ und das Magazin „Blickpunkt“. Gegenüber der Mainzer Allgemeinen Zeitung sagte nun ZDF-Intendant Thomas Bellut: „Ich kann nicht ausschließen, dass wir weitere Produktionen beenden müssen.“

Bereits bei seinem Amtsantritt im März hatte Bellut bestätigt, dass aufgrund der Sparmaßnahmen unrentable Programme zur Disposition gestellt werden müssten. Gegenüber dem Branchendienst „Digitalfernsehen.de“ sagte ZDF-Pressesprecher Rainer Stumpf, dass noch nicht klar sei, welche weiteren Formate aufgrund des Sparkurses eingestellt werden müssten.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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