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Aufwärtstrend für Medienstandort Niedersachsen

Niedersachsen kann sich vermehrt als Medienstandpunkt behaupten. Das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover hatte im Auftrag von nordmedia eine Studie zu diesem Thema erstellt.

Im Vergleich zu den Vorjahren gebe es eine positive Tendenz in der Gesamtbewertung, so die Pressemitteilung der „nordmedia“. Besonders bei Film- und TV-Unternehmen sei ein Anstieg der Beliebheit des Standortes festzustellen. Die politischen Rahmenbedingungen und die Förderungen durch die Medienschaffenden erhielten im Gegensatz zu 2008 eine deutlich bessere Bewertung, so die Meldung weiter.

Die Studie kam auf folgende grundlegende Ergebnisse:

Das Geschäftsklima bleibt stabil, kann sich im Gegensatz zu den Vorjahren sogar leicht verbessern.

Die Finanzkrise ist überstanden, die Befragten sehen einen klaren Wirtschaftsaufschwung.

Die Zukunft wird verhalten positiv gesehen, besonders für das eigene Unternehmen, so die befragten niedersächsischen Medienschaffenden. Die größten Herausforderungen seien nach wie vor bei Auftragslage und Finanzierung.

Vor allem die digitale Produktion sei das Thema der Zukunft.

Generell werde der Standort Niedersachsen besser bewertet.

Die Medienklimastudie ist ein Teilprojekt des Digital Media Cluster der nordmedia im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Die vorliegende Studie ist eine Kurzbefragung in Fortführung der im Sommer 2008 und im Winter/Frühjahr 2009 durchgeführten Medienklimastudie. Die Studie basiert auf einer standardisierten Online-Befragung. Zielgruppe waren Entscheider der audiovisuellen Medienbranche und von Verlagen in Hannover. Der Fragebogen war sechs Wochen, vom 30. Mai 2011 bis zum 11. Juli 2011, online abrufbar.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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