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ARD will an terrestrischer Fernsehverbreitung festhalten

Die ARD will auch künftig die terrestrische Fernsehausstrahlung ermöglichen, so eine Meldung des Senders. Es sei wichtig, am DVB-T (Digitales Antennen-Fernsehen) festzuhalten, um so „die universelle Verfügbarkeit und freie Empfangbarkeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkinhalte“ zu sichern, so die Meldung weiter. 

So müsse das Nachfolgesystem des DVB-T ein Hybridsystem sein, dass sowohl für den portablen, als auch den mobilen Empfang ausgelegt sei, so die Meldung der ARD. Zudem sei wichtig, bei der lineare Verbreitung von DVB-T2 eine HD-Bildqualität zu ermöglichen, damit die sich das System auf dem Markt behaupten könne. Für die Verbreitung von nicht-linearen Angebote wolle man auf IP-Übertragungsnetze wie WLAN oder Mobilfunk setzen. Die Programme der ARD sollen auch zukünftig unverschlüsselt übertragen werden.

Es sei allerdings für den Markterfolg des DVB-T2 wichtig, dass auch die privaten Sender verfügbar seien. Man sei daher auf eine Position der privaten Rundfunkanbieter gespannt, so die Meldung der ARD.

Ein Einstieg in DVB-T2 sei allerdings frühestens im Zeitraum 2016 bis 2018 denkbar, aufgrund der Verträge für das bestehende DVB-T-Sendernetz und den geleisteten Investitionen in das Netz, so die Meldung der ARD weiter. Der Übergang von DVB-T nach DVB-T2 sei aber mit dem Ziel einer Kostenersparnis verbunden, der mittel- und langfristige Frequenzbedarf der ARD sei für DVB-T2 der gleiche wie schon jetzt für DVB-T, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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