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ARD und ZDF weisen AG Dok Vorwürfe zurück

In einem Schreiben an die Ministerpräsidenten der Länder hat die AG DOK den öffentlich-rechtlichen Sendern vorgeworfen, mit den Vertragsbedingungen für  Dokumentarfilmschaffende eine „Piraten-Mentalität“ an den Tag zu legen. ARD und ZDF haben die Vorwürfe nun zurückgewiesen.

Laut einem Bericht des Branchenmagazins „digitalfernsehen.de“ heißt es in der Stellungnahme des ZDF: „Die Unterstellung, der öffentlich-rechtliche Rundfunk verursache der deutschen Dokumentarfilmbranche und weiten Teilen der Kreativwirtschaft immense wirtschaftliche Schäden, stellt die Fakten auf den Kopf.“

Im November 2011 waren die langwierigen Verhandlungen zwischen ARD und der AG Dok gescheitert, schon damals hatte die AG Dok die Vertragsbedingungen als „weder fair noch ausgewogen“ kritisiert.

An den nun erhobenen Vorwürfen könne man erkennen, „dass der AG Dok offenbar an ernsthaften Verhandlungen nicht mehr gelegen ist. Das ZDF verhandelt parallel mit der Allianz Deutscher Produzenten konstruktiv und erfolgreich über Terms of Trade für den Dokumentarfilm“, so das ZDF nach Angaben von „digitalfernsehen.de“. Die ARD sei aber weiterhin verhandlungsbereit, so die Meldung weiter.

 

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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