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ARD-Teletext ist Marktführer 2011

In Zeiten von mobilem Internet, Smartphones und Smart-TV haftet dem Teletext etwas schon fast Anachronistisches an. Dennoch: Laut den Daten der GfK-Fernsehforschung konnte der Teletext der ARD 2011 seinen Marktanteil von 18,6% (2010) auf 19,3% steigern. Somit ist das Teletextangebot des Ersten das vierte Jahr in Folge Marktführer. Mit 14,9% Marktanteil ist das ZDF auf dem zweiten Platz, gefolgt von RTL, dessen Teletext von 13,5% aufgerufen wird. Der ARD-Text wird täglich von ca. 5,3 Millionen Zuschauern genutzt, so die Meldung der ARD.

Die durchschnittliche Nutzungsdauer des Teletextes der ARD liegt bei mehr als vier Minuten täglich (259 Sekunden), ebenfalls ein Anstieg gegenüber 2010. „Mit unserem kompakten Informationsangebot liegen wir nach wie vor goldrichtig“, kommentiert Redaktionsleiterin Frauke Langguth die Entwicklung. Am meisten genutzt werden die Bereiche Nachrichten, Sport und Programminformation.

Produziert wird der ARD Text beim Rundfunk Berlin-Brandenburg in Potsdam und ist jetzt seit über 30 Jahren auf Sendung. Im vergangenen Jahr wurde erstmals eine Verbindung von Twitter und Teletext angeboten. „Die Zuschauer waren von der Option des Tele-Twitterns begeistert“, so Frauke Langguth. Vor allem bei den jüngeren Zuschauern sei die Kombination von aktueller Sendung und Live-Kommentar via Teletext gut angekommen, so die Meldung der ARD.

Der neue Standard HbbTV soll künftig den Teletexte visuellen Spielraum geben: „Bisher hatten wir nur sechs Farben plus Schwarz und Weiß zur Verfügung“, erläutert Frauke Langguth. „Die pixelige Grafik ist zwar so etwas wie ein Markenzeichen des Teletextes, aber im HD-Zeitalter wünscht man sich doch etwas anderes.“

Über den roten Knopf auf der Fernbedienung sei der „neue“ Teletext bereits erreichbar. Schriftgröße und Farben können dabei vom Zuschauer individuell angepasst werden. Inhaltlich sei der neue Teletext mit dem klassischen Teletext, der parallel weiterhin angeboten werde, identisch, so die ARD.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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