Allgemein

ARD-Gremien warnen vor frühzeitiger Beitragssenkung

Nach Empfehlung der KEF soll der Rundfunkbeitrag ab 2015 um 73 Cent gesenkt werden – die Gremienvorsitzendenkonferenz der ARD warnt jedoch vor einem „Schnellschuss“.

© Martin Schumann - Fotolia.com

© Martin Schumann – Fotolia.com

Noch im November 2013 hatte die KEF betont, dass es zu früh für Überlegungen für eine Senkung des Rundfunkbeitrags sei, Ende des Jahres kam dann die Empfehlung für eine Senkung der Rundfunkabgabe von 73 Cent. Dies würde einem monatlichen Betrag von 17,25 Euro entsprechen.

Für die Vorsitzenden der Rundfunk- und Verwaltungsräte der ARD ist diese Option möglicherweise verfrüht.

Die GVK hat darauf verwiesen, dass die maßgeblichen Ziele der Rundfunkgebührenreform die Lastengerechtigkeit und Beitragsstabilität sind. Sollte man vorschnell handeln und die Beiträge zu früh senken, könnten diese Ziele gefährdet werden.

Abschluss der Umstellungsphase abwarten

Man solle daher erst nach Abschluss der Umstellungsphase Ende 2014 eine profunde Evaluierung vornehmen, so die Meldung der GVK.

Dann könne geprüft werden, ob und welchen Nachsteuerungsbedarf es im Beitragssystem gebe. Generell spreche nichts dagegen, danach noch verbleibende Ressourcen für eine allgemeine Beitragssenkung zu verwenden, so die Meldung weiter.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.