Allgemein

Google Cultural Institute – Digitales Kulturerlebnis

Der Internetgigant Google ermöglicht durch das eigene Google Cultural Institute einen virtuellen Rundgang durch die bekanntesten Theater-, Orchester- und Opernhäuser dieser Welt. Das Google Cultural Institute übernimmt dabei als Non-Profit-Organisation die Kosten des Internetprojekts. Den Menschen soll durch das Projekt Kultur näher gebracht.

Von jedem Ort der Erde aus sollen Nutzer das eigene Kulturinteresse stillen können. Eric Schmidt, ehemaliger Executive Chairman von Google,  betont, dass ein virtueller Konzertbesuch zwar nicht das gleiche sei wie ein echter Konzertbesuch. Nicht immer aber haben Menschen Zeit Konzerte zu besuchen oder Karte zu bekommen. So könne das digitale Erlebnis letztlich ein guter Ersatz sein

Google Cultural Institute – Digitales Kulturerlebnis

Google hat bislang 60 Kulturhäuser in über 20 Ländern als Partner gewinnen können. Innerhalb der Mediathek sollen vor allem die jeweiligen Spielstätten architektonisch präsentiert werden. Nutzer können so einen digitalen Rundgang durch die bekanntesten Kulturhäuser der Welt vornehmen. Internetnutzer werden sich so beispielweise die Opera National de Paris, die Royal Shakespeare Company in Großbritannien, die Metropolitan Opera und die Deutsche Staatsoper in Berlin vom eigenen Bildschirm aus im Detail ansehen können.  Darüber hinaus sollen auch Theateraufführungen, Konzerte und Opern als Videomitschnitt abrufbar sein. Moderne Kameraführung und hochwertige Bild- und Tonaufnahmen sollen dabei dem Zuschauer ein möglichst echtes Kulturerlebnis ermöglichen.

Menschen soll ein einfacher Zugang zu Hochkultur ermöglicht werden

Olaf Maninger, Medienvorstand der ebenfalls am Google-Projekt beteiligten Berliner Philharmoniker, meint, dass Hochkultur kein Fußballspiel sei. Er sieht in dem von Google initiierten Projekt eine große Chance. Kulturinteressierte auf der ganzen Welt haben nun die Möglichkeit sich über die neue Plattform auszutauschen. Die Berliner Philharmoniker haben dabei schon längere Zeit das Internet als Marketingplattform entdeckt. So wurden in der Vergangenheit vor allem Videos ins Internet geladen, die Interesse von Zuschauern wecken sollten.

Digitales Kulturerlebnis als Trend

Die digitale Veröffentlichung von Theateraufführungen oder Konzerten ist ein Trend, der sich seit längerer Zeit anbahnt. Unabhängig von der nun vorgestellten Kultur-Mediathek von Google, ändern sich die Konsummuster der Verbraucher unaufhaltsam. Auch die Kulturbranche ist davor nicht geschützt. Nicht auszuschließen ist, dass in Zukunft wohl auch vermehrt Liveübertragungen von Kulturereignissen im Internet angeboten werden. Für Veranstalter und Verantwortliche ergeben sich so komplett neue Einnahmepotentiale. Interessant bleibt abzuwarten, ob Zuschauer letztlich das digitale Kulturerlebnis als ähnlich authentisch bewerten, wie den echten Konzert- oder Opernbesuch. (NiH)

 

In diesem Zusammenhang könnte Sie auch folgendes Video unserer Kanzlei interessieren:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

Gefällt Ihnen der Artikel? Bewerten Sie ihn jetzt:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)

RSSKommentare (0)

Kommentar schreiben | Trackback URL

Kommentar schreiben

Mit dem Absenden des Kommentars erklären Sie sich mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

E-Mail-Adresse eingeben und immer auf dem Laufenden bleiben:
×