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2013: Öffentlich-Rechtliche nahmen 190 Millionen mehr ein

Die neue Rundfunkabgabe hat den öffentlich-rechtlichen Sendern mehr Geld beschert. So seien 2013 rund 190 Millionen Euro mehr in den Kassen gewesen.

Insgesamt haben ARD, ZDF und Deutschlandradio im vergangenen Jahrt Rundfunkbeiträge in Höhe von insgesamt 7,68 Milliarden Euro erzielt, so WDR-Justiziarin Eva-Maria Michel laut Angaben des Branchenmagazins „digitalfernsehen.de“. 2012 hatten die öffentlich-rechtlichen Sender mit der GEZ 7,49 Milliarden Euro eingenommen.

© Martin Schumann - Fotolia.com

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Die Überschüsse würden jedoch nicht ausgegeben, sondern auf Sperrkonten angelegt werden, bis die Länder entschieden hätten, was mit den Mitteln passieren solle, so die Meldung weiter.

Für 2015 wurde bereits eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 48 Cent beschlossen. Die Senkung des Rundfunkbeitrag war dabei nicht unumstritten. So hatten sogar die Personalratsvorsitzenden von ARD, ZDF und Deutschlandradio sich gegen eine Senkung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen. Als Hauptgrund nannten sie,  dass die Zahlen der KEF für die Jahre 2014 bis 2016 lediglich Prognosen seien.

Rafaela Wilde ist Partnerin der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und beratende Justiziarin des Film- und Medienverbands NRW e. V. Sie vertritt bereits seit Jahren erfolgreich die Interessen von Film- und Fernsehproduzenten gegenüber der Landesregierung NRW, den Fernsehsendern und anderen Wirtschaftspartnern.

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