Abmahnkanzleien

Rechtsanwalt Lutz Schroeder mahnt wegen Urheberrechtsverletzung im Auftrag von Social Eye Player ab

Haben Sie ebenfalls eine Abmahnung von der Kanzlei Lutz Schroeder aus Kiel bekommen und wissen nicht, wie Sie richtig darauf reagieren sollen?

 

Sehen Sie hierzu unser Video:


 

Die Kanzlei Rechtsanwalt Lutz Schroeder mahnt wieder im Bereich des Filesharings ab. Es geht diesmal um die Software Social Eye Player. Bei der Rechteinhaberin handelt es sich um die Firma Social Eye Player, Inhaber Malvin C. Salgado, Blk 38 Lot 4&5 Phase 2 Feliziana Subdivision, Pasong Buaya 2 Imus Cavite 4103, Republik der Philippinen.

 

Geltend gemacht werden wie in der Vergangenheit Unterlassungs- und Zahlungsansprüche wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen. Gegen Zahlung eines Vergleichsbetrages in Höhe von 450,00 € zeigt sich die Kanzlei mit der Erledigung der Angelegenheit einverstanden.

 

Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen, die Ansprüche ungeprüft zu akzeptieren. Eine juristische Beratung ist unabdingbar, da man sich mit der Abgabe der geforderten Unterlassungserklärung über Jahre hinweg bindet. Auch die Aussage, man hafte als Anschlussinhaber unter allen Umständen für Verletzungen Dritter ist in dieser Form nicht korrekt. Eine juristische Überprüfung der Angelegenheit lohnt sich also.

 

Gerne stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Filesharer-Hotline unter der Rufnummer 0221 / 951 563 0 (Beratung bundesweit) persönlich zur Verfügung.

 

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Filesharing-Spezial – Übersicht über unser gesamtes Informationsangebot

 

Weitere Informationen und Hilfe zu Abmahnungen von Lutz Schroeder finden Sie hier:
Lutz Schroeder.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (11)

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  1. Giszmo58 sagt:

    Ich habe ihm Folgendes geantwortet:

    Sehr geehrter Herr Schroeder,

    die in Ihrem Schreiben vom 15.10.12 angeführten Behauptungen sind allesamt entweder unsubstantiiert oder sachlich falsch.

    1. weisen Sie nicht nach, dass Ihr Mandant überhaupt existiert. Eine online-Suche lieferte nicht einen einzigen Treffer, was in der heutigen Zeit lebensunecht ist. Insbesondere, wenn Sie behaupten, Ihr Mandant sei Inhaber einer Gesellschaft, die ihr Produkt international vertreibt. Die angegebene Adresse ist zumindest über Google-Maps nicht zu verifizieren.
    2. führen Sie keinen Beweis, dass Ihr – behaupteter – Mandant Inhaber der fraglichen Software-Lizenz ist. Das behauptet noch nicht einmal die Online-Plattform, auf der man das Produkt erwerben kann. Auch dort findet sich kein Hinweis auf Ihren behaupteten Mandanten
    3. beim Versuch, die fragliche Software zu erwerben, tritt als Zahlungsempfänger „riveramarivic“ auf; u.E. besteht hier kein Zusammenhang zu „Ihrem Mandanten“
    4. behaupten Sie, bei der fraglichen Software handele es sich um eine „Kompressionssoftware“; das ist, glaubt man der Darstellung des Softwarevertreibers auf seiner eigenen Homepage, falsch.
    5. Sie weisen mit keinem Indiz nach, dass über unseren Internet-Anschluss die Software zum Download angeboten wurde, bspw. durch Angabe des entsprechenden File-Hash oder eine Zeitdauer des behaupteten Angebotes.

    Wir haben bis zu Ihrem Schreiben von der Existenz der Software „Social Eye Player“ keine Kenntnis gehabt. Wir haben sie weder ganz, noch in Teilen besessen. Insbesondere haben wir sie nicht zum Download, wo auch immer, angeboten.

    Sollten Sie Ihre Behauptungen, in welcher Form auch immer, aufrecht erhalten, werden wir Strafanzeige erstatten.

    • Anton sagt:

      Hi… Ich habe auch so einen Brief erhalten und eine Mod UE abgegeben.
      Jetzt warte ich ab.
      Gibt es bei Dir was neues?

    • Helmut sagt:

      Heute, 11-02-2013, habe ich die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer über den Verdacht das Herr Schroeder im Falle “social eye player” einen Mandanten einfach mal „erfindet in Kenntnis gesetzt und um Prüfung sowie Stellungsnahme gebeten. Auf eine eventuelle Antwort bin ich mehr als gespannt.

      MfG
      Helmut

    • Helmut sagt:

      +++ 22-02-2013 +++

      Soeben ist die Antwort der Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer eingetroffen. Wie nicht anders zu erwarten war, lässt sich diese mit einer Volksweisheit zusammenfassen:
      „Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.“

      Die Aussage geht dahin das die Kammer es nicht als ihre Aufgabe ansieht (verkürzte Fassung) „… zu prüfen, ob eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung … vorliegt, da dies …“.

      Im Klartext heißt das: Es ist nicht Aufgabe einem Betrugsverdacht eines Mitgliedes nachzugehen, nicht zu prüfen, ob einKammermitglied seine(n) Mandant(en) erfindet“. Tatsächlich ergaben meine Recherchen über die Aufgaben einer Anwaltskammer, angestellt bevor diese von mir angeschrieben wurde, ein anderes Bild.

      Darüber wird noch zu reden sein. Fürs Erste werde ich den Herrn Schroeder auf der nächstgelegenen Wache wegen „versuchten Betruge“ anzeigen.

      Es kann und darf nicht sein, dass Leute wie Herr Schroeder ungestört und ungestraft ihrem „zweifelhaften Handwerk“ nachgehen, wahllos und willkürlich abmahnen aufgrund nicht haltbarer Behauptungen und „Beweise“. Einem eventuellen Verfahren vor Gericht sehe ich mehr als gelassen entgegen – werde es sogar begrüßen – und der Instanzenweg ist lang, langwierig und teuer. Mal schauen ob es Herrn Schroeder dies wert ist.

      Helmut

  2. Enes sagt:

    Hallo zusammen,

    habe heute auch einen Brief erhalten.
    Ich würde dem ersten Schreiber zustimmen. Es kann sich hierbei nur um einen Fake handeln. Der gute Inhaber muss doch irgendwo registriert sein mit seinem Unternehmen. Gerade als Internetfuzzi. Sorry, ich werde auch Strafanzeige erstatten, falls er dieses aufrecht hält.
    Gruss Enes

  3. Melek sagt:

    Hallo

    Ihr lieben hab auch so einen Brief bekommen. Ich das ne Verarschung oder was mal grob gesagt. Ich weiss nicht mal worum es geht und sein Mandan angeblich Malvin bla bala bala ist auch gar nicht zu finden. Eye Player Socical höre ich zum ersten mal, habe auch weder was Runtergeladen oder anderen zur Verfügung gestellt.

    Enes kannst du mir mal dein Mod zeigen was hast du Ihm gepostet?.

    Grüsse Melek

  4. xub sagt:

    Die Software „Social eye player“ existiert gar nicht. Da bin ich fest von überzeugt. Heutzutage ist es nahezu utopisch, eine Software zu verbreiten ohne irgendeine Spur beispielsweise in Google zu hinterlassen. Darüber hinaus ist es der tiefere Sinn der Software, sich in diversen soezialen Netzwerken zu verweigen. Doch auch hier 0 Spuren, dass sie überhaupt aktiv ist. Ohne dass irgendwo Werbung geschaltet wurde, ohne dass jemals irgendein Mensch im Internet darüber gesprochen hat soll sie verbreitet worden sein? Wieso? Es ist kein endgültiger Beweis aber gerade weil viele derer, die hier abgemahnt wurden, ungläubig mit dem Kopf schütteln, nie so eine Software gekannt haben und gar nicht wissen, was das soll, dürfte doch klar sein, was hier passiert.

    Hier scheint irgendjemand in einem groß angelegten Betrugsfall Urheberrechtsverstöße frei zu erfinden um dann über Abmahnungen Geld zu verdienen. Wäre spannend, was der Anwalt Schröder dazu sagt. Leider antwortet er nicht auf Aufforderungen, weitere Informationen zuzusenden, beispielsweise die Dateigröße, den Dateihash o.ä. Es scheint sogar so, dass diejenigen, die den Urheberrechtsverstoß bestreiten ohne eine Unterlassungserklärung abzugeben, nie wieder etwas hören. Da bin ich mir allerdings nicht sicher und eine rechtliche Garantie, deswegen nicht doch vor Gericht gezerrt zu werden, gibt es ebenfalls nicht.

    Es ist auch auffällig, dass der gute Herr Malvin, der Inhaber sein soll, alle seine Domains richtig registriert hat (nicht anonymisiert). Ausgerechnet dieser Social eye player ist nun jedoch vollständig anonymisiert. Wirklich Sinn macht es nicht, wenn man seriöser Marktteilnehmer ist, auserechnet das anrüchige Angebot zu anonymisieren.

    All das als Zusatzinformationen. In diesem Fall erscheint mir das Vorgehen, überhaupt eine Unterlassungserklärung abzugeben, nicht sinnvoll. Es ist extrem ärgerlich, wenn man hier völlig zu Unrecht beschuldigt wird, deswegen um nichts verkehrt zu machen, einen Anwalt bezahlen muss und das geld womöglich niemals wieder sieht. Es ist schön, wenn andere Anwälte hier gegen niedrige Pauschalbeiträge helfen aber dennoch ist das etxreme Abzocke und Herrn Schröder wird hoffentlich, sobald die bereits existierenden Strafanzeigen Ergebnisse liefern, mit Schadensersatzklagen überrannt.

    Wir hatten sowas schon. Herr Freiherr von Gravenreuth mit seiner Software „Explorer“, deren letzendliche Demonstration nach Jahren der Kritik derart lächerlich war. Ich hoffe auf einen gleichen Ausgang (ich meine damit die Sachlage der Abmahnungen und natürlich nicht den Freitod).

  5. Werniman sagt:

    Sowohl die Fälle Social Eye Player als auch Philyzip stinken zum Himmel. Obwohl es angeblich unterschiedliche Urheber sind,sind die Ähnlichkeiten zwischen beiden Fällen doch erstaunlich: gleiches offizielles Vertriebskonzept (per Postweg auf CD…und das heutzutage). Dann wäre da der Umstand,daß beide Programme die selbe miese Machart haben (sie sind nämlich nur Frontends für die Windows-eigenen Funktionen zum Packen von Dateien bzw Abspielen von Multimediafiles). Auch daß beide Urheber nur runde 21km auseinanderwohnen (und das in einem so großen Land wie den Philippinen) ist sehr verdächtig.
    Daß die ganze Sache stinkt,wird einem aber klar,wenn man sich mal anschaut, wie die Dateien verteilt werden. Der SEP ist in rund 3600 Archiven zu finden…welcher Uploader ist wohl SO von diesem Frontend überzeugt,daß er es in soviele Archive hineinpackt ?

    Noch schlimmer ist es bei Philyzip: dieses Programm wirbt direkt damit, Archive für die Verteilung im Internet zu erstellen. Was der „Hersteller“ nicht dazuschreibt: es packt nicht nur die gewünschten Daten,sondern auch noch seine eigene Installationsdatei in das Archiv. Im Grunde provoziert der Hersteller des Programmes also quasi geradezu Urheberrechtsverletzungen. Das ist also nichts weiter als ein Honeypot.

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