Abmahnung Filesharing

Filesharing: US-Musikindustrie fordert stärkeren Urheberschutz

Die US-Musikindustrie hat sich in einem offenen Brief an Donald Trump gewandt. Sie fordert einen härteren Kampf gegen Filesharing und die Stärkung von Urheberrechten.

Filesharing: US-Musikindustrie fordert stärkeren Urheberschutz ©-cirquedesprit-Fotolia

Donald Trump wird US-Präsident

Seitdem Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen gewonnen hat, kommen immer mehr Lobbyisten und Interessenvertreter auf den zukünftigen US-Präsidenten zu, um Forderungen zu stellen. In vielen politischen und wirtschaftlichen Fragen ist derzeit noch nicht absehbar, wie sich Trump als Präsident positionieren wird.

US-Musikindustrie stellt Forderungen

Trump hatte ein Treffen mit hochrangigen IT-Managerin angekündigt, um über die Entwicklung der Digitalbranche während seiner kommenden vierjährigen Amtszeit zu diskutieren. Nachdem das Treffen bekannt geworden ist, hat sich die US-Musikindustrie in einem offenen Brief an Trump gewendet.

Intensiverer Kampf gegen Filesharing

Winfuture.de berichtet, dass die US-Musikindustrie in dem offenen Brief fordert, dass der zukünftige Präsident mit größeren Bemühungen gegen Filesharing vorgehen müsse. Dabei sollen vor allem die Anbieter illegaler Internet-Plattformen ins Visier der Ermittler geraten. Nach Meinung der Interessensvertreter aus der Musikbranche, seien die führenden IT-Unternehmen in der Lage auch technische Möglichkeiten zu nutzen, um den Kampf gegen Filesharing erfolgreicher gestalten zu können.

Faire Entlohnung für Musiker

Auch wenn in dem offenen Brief keine konkreten Lösungsalternativen vorgeschlagen werden, betonen die Verfasser, dass einzelne Suchmaschinen und illegale Plattformbetreiber US-Gesetze bewusst ausnutzen. Folge dessen sei eine schlechtere Bezahlung der Kreativbranche. Kunden müssten für Musik  einen fairen Preis bezahlen.

IT-Gipfel

Der IT-Gipfel hat bereits stattgefunden. Neben Donald Trump haben unter anderem Apple-CEO Tim Cook, Tesla-Chef Elon Musk, Google-Grüner Larry Page und Amazon-Gründer Jeff Bazos teilgenommen. Neben Trump waren auch seine Tochter Ivanke und seine Söhne Donald Jr. und Eric anwesend. Gesprochen wurde vor allem über die Rolle Chinas. Interessant: Die meisten anwesenden Manager hatten Trump während seiner Kandidatur nicht unterstützt. Trump selbst aber zeigt sich diesbezüglich nicht nachtragend. Er lobte die Arbeit der anwesenden Gäste und sprach über Steuererleichterungen. Ziel der Maßnahme soll sein, dass US-Firmen Gelder in die USA zurückholen, die derzeit im Ausland ausgelagert werden.

Fazit

Abzuwarten bleibt, ob und wie Trump letztlich mit den größten IT-Unternehmen der USA zusammenarbeitet wird. Klar ist aber, dass der Kampf gegen Filesharing länderübergreifend stattfinden muss. Die Filesharing-Industrie bewegt sich international und kennt keine Grenzen. (NH)

Sicher ist das folgende Video interessant:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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