Abmahnung Filesharing

Filesharer aufgepasst – Selbstanzeige schützt vor Abmahnungen! (Aprilscherz)

Wir haben aus sicherer Quelle erfahren, dass bereits CD´s mit den Nutzerdaten von Filesharern existieren. Es besteht allerdings die Möglichkeit mit einer Selbstanzeige teuren Abmahnungen zu entkommen.

Es existieren CD´s mit Nutzerdaten von Filesharern

Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis die IP Adressen der Nutzer von Filesharing Netzwerken und illegalen Film- und Musik Webseiten gesammelt und verkauft werden um als Druckmittel der Musikindustrie eingesetzt zu werden. Die Provider haben CD´s mit den vollständigen Nutzerdaten erstellt und kommen der Musikindustrie damit sehr entgegen. Wer sich selbst anzeigt und Nachzahlungen tätigt, kann einer hohen Strafzahlung entkommen.

Selbstanzeige muss vollständig sein

Die Selbstanzeige ist jedoch nur gültig, wenn sie vollständig ist. Das heißt, dass alle getauschten Downloads oder gestreamten Werke minutiös aufgelistet werden müssen. Sowohl Filme, als auch Musik, Spiele und Software müssen genannt werden. Auch das reine Streaming ist entgegen unserer bisherigen Aussagen betroffen. Im Redtube Fall war noch nicht klar, wie Provider an die Nutzerdaten derjenigen, die gestreamt haben, herangekommen sind. Es scheint jedoch möglich zu sein. Wer eine rechtsgültige Selbstanzeige verfassen will, sollte zur Sicherheit einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen.

Verjährung nach 10 Jahren

Aufatmen können die Nutzer, die vor langer Zeit eine Tauschbörse genutzt haben: Raubkopierdelikte verjähren nämlich bereits nach 10 Jahren.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (4)

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  1. Michael sagt:

    … bin nicht sicher, dass das jeder als Aprilscherz erkennt … 😉

  2. Conrad [Mobile] sagt:

    Oha ich habe 28 Millionen Titel getauscht, mit jemanden aus der Schweiz. Können aber auch mehr sein….zu meinen Glanzzeiten waren es sogar 150 Millionen. Sollte ich verurteilt werden gehe ich nicht in Berufung, könnte sich ja rausstellen das es noch sehr viel mehr war 😉

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