Abmahnung Filesharing

BGH I ZR 74-12 Morpheus – jetzt haben wir das Urteil schwarz auf weiß

Heute Morgen haben wir das Protokoll zur gestrigen mündlichen Verhandlung vor dem BGH gefaxt bekommen. (hier abrufbar: BGH Urteil vom 15.11.2012 –  I ZR 74-12 Morpheus). Jetzt steht schwarz auf weiß fest, dass die beiden Vorinstanzen aufgehoben worden sind und der BGH in der Sache entschieden hat. Welche Konsequenzen das Urteil für alle Betroffenen nach sich zieht, das werden wir heute Vormittag im Rahmen einer ersten Analyse beleuchten

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (15)

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  1. SgDuH,

    erst einmal Glückwunsch zu diesem Urteil.

    In Ihren Postings bei Facebook sprechen Sie von „100% gewonnen“, wieso wurden dann die Kosten trotzdem teilweise auf den Kläger verteilt?

    Viele Grüße
    PL

  2. RA Carsten Morbitzer sagt:

    Sehr geehrter Herr Kollege Solmecke,

    herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg !

    Der Ritterschlag vom BGH passiert einem im Arbeitsleben nicht allzu oft !

    Endlich findet die Rechtsprechung bzgl. der Aufsichtspflicht der Eltern zu einem realistischen und lebensnahen Maß zurück !

    Mit freundlichen kollegialen Grüßen

    Carsten Morbitzer
    Rechtsanwalt

  3. Werner Clemens sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    auch von mir einen herzlichen Glückwunsch zu dem aktuellen Urteil. Was mich – und vielleicht viele andere auch – jetzt natürlich am meisten interessiert ist das, wie sich das Urteil auf laufende Fälle – die zum Teil kurz vor dem Abschluss stehen – verhält. Konkret gefragt: Habe ich meinen aktuellen Gesprächen mit der gegnerischen Seite (Walldorf) jetzt die Möglichkeit, nichts zahlen zu müssen? Da ich als Eigentümer des Internetanschlusses meine Unschuld nicht beleghaft beweisen konnte, wie z. B. durch eine Urlaubsbuchung, blieb mir nur noch der außergerichtliche Vergleichsweg offen. Der würde aber so schon teuer genug. Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Clemens

    • Guten Tag,
      eine pauschale Aussage kann leider nicht getroffen werden. Zum einen sind die Entscheidungsgründe noch nicht veröffentlicht, zum anderen ist stets eine konkrete Einzelfallbetrachtung erforderlich, bei der alle Aspekte mit einbezogen werden. Sie können uns aber gern telefonisch kontaktieren. Der Erstkontakt ist bei uns kostenlos!

      • Werner Clemens sagt:

        Hallo Herr Solmecke,

        nach Begutachtung der Details in der Urteilsbegründung, komme ich gerne auf Ihr Angebot zurück.

        Beste Grüße: Werner Clemens

  4. Klaus Müller sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Urteil.

    In Ihrem vorbericht haben Sie geschrieben, daß der Nachweis der Inhaberschaft der Verwertungsrechte vor dem Bundesgerichtshof thematisiert werden würde.

    Ist dies denn geschehen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Müller

  5. Waldemar, Trebbin sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,
    seit dem 01.10.2009 beschäftigt mich die Kanzlei Rasch, demzufolge schaltete ich eine Rechtsanwältin ein, trotz langen Schreiben hin und her, war ich bereit für meine damalige 9 jährige Tochter wegen zwei Musikalben, eine von Rosenstolz und eine von Ich+Ich, den Vergleichsangebot in Höhe von 1.600,00€ zu zahlen. Letztendlich auch durch Androhung gerichtliche Schritte einzuleiten, willigte ich eine Ratenzahlung in Höhe von 100,00€ ein und hatte bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt von 1.600,00€ , 1.300,00€ überwiesen.
    300,00€ sind dementsprechend noch offen, wie soll ich mich jetzt verhalten, Restsumme einzahlen oder aufhören und abwarten?.

  6. Waldemar, Trebin sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort, MfG

  7. A,König sagt:

    Hallo Herr Solmecke!
    Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Erfolg! Aich ich habe ein Abhmahnug von Anwalt R**** in 2009 bekommen. Ich habe eine Anwalt in HH beauftragt wegen der Sache. Die Verjährungsfrist lief ende 2012 auf. Es wurde ein Mahnbescheid zum 31.12.12 beantragt, der letze Woche bei mir einging.Kann ich ruhigen Gewissens eine Widerspruch einlegen? Mein Sihn war ebenfalls 13 Jahre alt und hat angeblich 1 Albumdn „getauscht“. Ich bin sehr verunsichert und bekomme von meinem Anwalt sehr schwammige Aussagen.Danke schonmal !
    Mit beste Grüßen aus Hannover

    A. König

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