Abmahnung Filesharing

Alternativen zu illegalen Streaming-Portalen wie kino.to im Netz

Nachdem die Streaming Webseite kino.to wegen Urheberrechtsverletzungen abgeschaltet und die Betreiber verhaftet worden sind, interessieren sich viele Nutzer nach legalen Möglichkeiten, um sich Kinofilme oder auch Fernsehfilme übers Internet anzusehen. Und die gibt es auch in Deutschland.

 

Wer wie die Betreiber von Kino.to auf seinem Portal Raubkopien von aktuellen Filmen zum Streaming angeboten hat, macht sich wegen gewerblicher Urheberrechtsverletzung strafbar. Darüber hinaus macht sich nach der Ansicht der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) auch der einzelne Nutzer durch das Ansehen dieser Filme strafbar.

 

Auch wenn diese Auffassung der GVU hinsichtlich der Nutzer umstritten ist – und uns zweifelhaft erscheint – so raten wir dazu, sich nach legalen Alternativen umzuschauen. Und die gibt es, wobei der Nutzer natürlich gewisse Abstriche hinsichtlich der Aktualität der angebotenen Filme hinnehmen muss. Nach unserem Dafürhalten gibt es einige legale Portale, die durchaus empfehlenswert sind. Welches Sie davon bevorzugen, ist eine Frage des persönlichen Geschmackes. Hier eine kleine Auswahl an kostenlosen Angeboten:

 

 

 

Darüber hinaus finden wir auch die kostenpflichtige Online-Videothek Maxdome http://www.maxdome.de interessant. Hierbei handelt es sich größtenteils um ein kostenpflichtiges Angebot.

 

Wer sich Fernsehfilme über den eigenen PC anschauen möchte, sollte mal einen Blick in die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen sowie einiger Privatsender riskieren.

 

 

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Quellen:

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (6)

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  1. Mark-Hendrik Jahnke sagt:

    Also ich finde unter Ihrem Link der „kostenlosen“ Alternativen https://www.youtube.com/movies nicht 1 einziges, kostenloses Angebot für einen Film, geschweige denn, dass ich einen abspielen könnte. Es erscheint: In Ihrem Land nicht verfügbar. (Deutschland)

    Sind Sie sicher, dass dieser Link wirklich sinngemäß angebracht ist?

  2. Safagas sagt:

    @mark-hendrik Also wenn auch nicht überaus viele, so sind doch ein paar Filme über den Link bei Youtube zu finden und diese lassen sich auch abspielen. Wo ist ihr Problem? Danke für die Links auf dieser Seite.

  3. Andrea Köth sagt:

    Hallo Her Solmecke,

    erst mal Danke für dieses interessante Video. Aber: in ihrem Beitrag fehlt ein entscheidender Fakt. Youtube möchte sein Image verändern und hat tatsächlich Pläne, einen eigenen TV-Kanal aufzumachen.

    Dazu mal ein Bericht vom Spiegel hier:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/medienbericht-youtube-soll-tv-sender-werden-a-755560.html

    Und damit würde sich Youtube eben nicht strafbar machen, wenn sie hier komplette Movies anbieten. Denn wenn die dann genauso arbeiten, wie ein regulärer TV-Sender (wie etwa die öffentlich-rechtlichen Sender oder auch die privaten Sender Pro7 oder Sat.1 oder RTL oder andere), dann machen die sich nicht strafbar. Das ist eben der Trick, wie solche Portale arbeiten.

    Aber nun gibt es auch hier Streit, weil den anderen privaten TV-Sendern in Deutschland gerichtlich untersagt worden ist, eine eigene online-Videothek aufzubauen.

    Hier mal der Bericht dazu:

    http://www.ksta.de/medien/online-tv-tv-sender-wehren-sich-gegen-youtube,15189656,16871216.html

    Und damit ist es erneut so, dass es eine Zwickmühle gibt: der EuGH hat Präventiv-Filter im Internet verboten. Dem allerdings hat der BGH widersprochen und verfolgt die Filesharer weiter.

    Dazu gibt es diese beiden Urteile:

    Zuerst mal die Entscheidung vom EuGH:

    http://www.n-tv.de/technik/Praeventiv-Filter-sind-illegal-article5517291.html

    Und hier nun die Entscheidung vom BGH in Deutschland:

    http://www.tagesschau.de/inland/bghdownloads100.html

    Das bedeutet: die Gerichte widersprechen sich hier gegenseitig. Und daher meine ich, hier braucht es einen Musterprozess, welche Rechtsprechung hier höher steht: die vom EuGH oder die vom BGH. Könnten Sie sich da mal drum kümmern und da bitte für Klärung sorgen?

    Von daher ist es derzeit ratsam, vorsichtig zu sein und solche Streaming-Plattformen (außer eben youtube) zu meiden. Die sicherste Alternative für User, die sich Filme von den öffentlich-rechtlichen Sendern runterziehen wollen auf den eigenen Rechner, ist die App MediathekView. Diese ist opensource und hier zu haben:

    http://www.chip.de/downloads/MediathekView_34031575.html

    Dieses Teil nutze ich persönlich gerne. Aber ich warne auch sämtliche Nutzer über mein Blog vor den Torrents. Denn diese Dinger sind und bleiben wohl illegal. Daher sage ich meinen Usern bisher: lasst besser die Finger davon.

    Allerdings ist es auch wiederum so, dass es weitere Tricks über Browser-Addons gibt, Filme im Internet mitzuschneiden als Stream ohne irgendeinen Download-Button zu drücken. Das bedeutet: diese Addons wie zum Beispiel DownThemAll oder FlashGot funktionieren wie ein Videorecorder. Du startest den Stream und schaust ihn normal an. Paralell dazu drückst du auf den Start-Button von DownThemAll oder FlashGot und schneidest den Film mit wie beim Videorecorder auch.

    Von daher sehe ich die Benutzung solcher Addons als legal an, da sie eben wie ein Videorecorder funktionieren. Ansonsten nutzen wir als Alternative hier einen Festplatten-Videorecorder mit intern verbautem Brennlaufwerk. Da wäre es dann ebenfalls mal interessant, wie legal diese Teile sind. Denn: die Technik bleibt nicht stehen sondern entwickelt sich ständig weiter. Und auch im Internet gibt es inzwischen viele online-Videorecorder gegen Gebühr.

    Von daher wäre es gut, hier über diese ganzen Punkte:

    Browser-Addons, Festplatten-Videorecorder mit intern verbautem Brennlaufwerk und MediathekView hier mal eine gerichtliche Klärung zu bekommen.

    Denn ich finde auch auf immer mehr anderen Sharing-Plattformen wie etwa Wuala oder anderen ebenfalls viele Filme, die von Usern hochgeladen wurden.

    Gruß
    Andrea

  4. Andrea Köth sagt:

    @ Christian Solmecke:

    hier noch ein weiterer Bericht über die Umwandlung von youtube in einen eigenen TV-Sender:

    http://t3n.de/news/youtube-tv-eigene-themenkanale-produktionen-youtube-305012/

    Sie sehen also, die Content-Industrie schläft immer noch, während die Alternativen zum regulären TV bereits entstehen und damit würde sich youtube eben nicht mehr strafbar machen, wenn sie komplette Filme bringen.

    Gruß
    Andrea

  5. Tim Werner sagt:

    Dies wird mir weiterhelfen. Danke für die tollen Infos!!!

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