Abmahnung Waldorf Frommer Rechtsanwälte

Waldorf Frommer mahnt für Handy Download ab

Im Namen der Warner Bros. Entertainment GmbH machen die Rechtsanwälte Waldorf Frommer Ansprüche aus einer vermeintlichen Urheberrechtsverletzung durch den Tausch eines Films über ein Mobiltelefon geltend.

 

Unsere abgemahnte Mandantin soll über ihr Handy den Film „Wir sind die Millers“ heruntergeladen und wieder zum Upload bereitgestellt haben. Bisher sind uns nur wenige Abmahnungen bekannt, die aufgrund des Filesharings über ein Mobilgerät ergangen sind. Wie sich herausstellt, gibt es mittlerweile zunehmend Fälle in denen das Filesharing mit dem Handy betrieben wird. Letztlich ist es mittlerweile möglich sich mit diversen Geräten in die WLAN Netze schnell einzuloggen, sodass auch hier eine Ermittlung der IP Adresse problemlos möglich ist.

Insgesamt werden in dem Abmahnschreiben die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung und die Zahlung von 815 Euro verlangt.

Sollten Sie eine Abmahnung der Kanzlei Waldorf Frommer wegen einer angeblichen Rechtsverletzung erhalten haben, raten wir dringend, sich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung zu setzen. Auf keinen Fall sollte die mitgeschickte Unterlassungserklärung unterschrieben und der komplette Betrag bezahlen werden. Gerne können Sie sich auch telefonisch an uns wenden, um eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Lage zu erhalten und die Ihnen zur Verfügung stehenden Verteidigungsmöglichkeiten zu besprechen.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (3)

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  1. MarcoW75 sagt:

    Wenn man bedenkt,daß die meisten Handytarife nur 500MB Traffic inkl. haben,bevor sie gedrosselt werden, dann fragt man sich unwillkürlich, wer eigentlich so dämlich ist, die für’s Filesharing zu verbraten.

  2. JD15 sagt:

    Aus früheren Zeiten ist noch bekannt, dass die Mobilfunkanbieter für das UMTS / LTE Netz einen NAT-Router verwenden um so IP-Adressen zu sparen. Kurz zur Erläuterung: NAT Bedeutet, dass mehrere Handy’s die über den gleichen Funkmast (APN) online gehen die gleiche IP-Adresse nach außen hin zeigen und lediglich der Datenverkehr hinter dem NAT über verschiedene Ports / lokale IP’s läuft. Um den genauen Benutzer zum entsprechenden Vorgang zu ermitteln müssten Server-Seitig sowohl öffentliche IP als auch die entsprechenden Ports gespeichert werden was kein großes Problem darstellt. Auf Seiten der Betreiber muss jedoch die öffentliche IP sowie der interne Port und die lokale IP des Handy Benutzers gespeichert werden was einen nicht unerheblichen Aufwand für den Betreiber bedeutet und da die Port-Speicherung keine Pflicht war auch vielfach nicht umgesetzt wurde. Somit wäre eine eindeutige Zuordnung nicht möglich. Hat zu diesem Thema jemand vielleicht aktuelle Daten?

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