Abmahnung U + C Rechtsanwälte

Redtube: Das Gutachten zur Überwachungssoftware Gladll 1.1.3 ist veröffentlicht worden

Die Kanzlei Diehl und Partner aus München hatte ein Gutachten zur Funktionstüchtigkeit der Software Gladll 1.1.3 erstellt. Diese Überwachungssoftware sollte angeblich in den Redtube Abmahnfällen zur Gewinnung der IP Adressen zum Einsatz gekommen sein. Der Berliner Anwalt Carl Christian Müller hat das Gutachten nun auf seiner Webseite online gestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse:

Richter erließen Auskunftsbeschlüsse trotz Kenntnis des Gutachtens

Der Berliner Anwalt bekam Zugriff auf das Gutachten, nachdem er in einem Verfahren Akteneinsicht beantragt hatte. Diese Information ist nicht unerheblich, denn sie bedeutet, dass einige Richter des Landgerichts Köln das Gutachten angefordert haben und dennoch die Auskunftsbeschlüsse erlassen haben. Dabei konnte mit dieser Software die Protokollierung der IP Adressen eindeutig nicht erfolgen. Das Gutachten gibt keinen Aufschluss darauf, wie die Überwachungssoftware in der Lage sein soll von außen die Kommunikation des Nutzers mit einer Streaming- oder Downloadplattform zu überwachen kann. Ungeachtet dessen ist das Gutachten auch schon deshalb nicht aussagekräftig, weil weder darin noch durch die Antragstellerin mitgeteilt wird, um welchen “Medien-Hoster” es sich handelt. Das hatten zumindest die 14. und 28. Kammer des Landgerichts Köln erkannt. Dazu mehr in unserem Blog: 14. und 28. Zivilkammer des LG Köln hielten Redtube Anträge für zu ungenau.

Gutachten nicht per se fehlerhaft

Dass das Gutachten keinen Aufschluss darauf gab wie die Überwachungssoftware genau im Redtube Fall genutzt worden sein könnte, bedeutet jedoch nicht, dass das Gutachten an sich fehlerhaft war oder unvollständig. Der Gutachter wurde damit beauftragt eine Software zu prüfen und hat dies auch getan. Es besteht eine starke Vermutung dafür, dass der Gutachter gar nicht wusste zu welchem Zweck diese Software gebraucht wurde, denn der Einsatzzweck wird in dem Gutachten nicht genannt. Im Gutachten ist angegeben: „Es war das Ziel der Überprüfung festzustellen, ob die Software Download Aktionen von im Internet betriebenen Medien-Hostern korrekt erfasst.“

Zu diesem Zweck wurden mehrere Test-Downloads durchgeführt und hinterher wurde überprüft, ob die Software die Downloads korrekt erfasst. Die Software funktionierte in der Hinsicht einwandfrei, sodass der Gutachter hier wohl zu dem richtigen Ergebnis kam.

Das Gutachten stellt keine technische Analyse von innen heraus dar, aber darauf war der Auftrag auch nicht ausgerichtet. Unserer Ansicht nach ist das Gutachten für sich genommen auf den ersten Blick nicht zu beanstanden. Allerdings ist das Gutachten mit Sicherheit nicht als Basis für die ergangenen Auskunftsbeschlüsse geeignet, denn es klärt nicht darüber auf, wie es mit dieser Software möglich gewesen sein soll an die IP Adressen der Betroffenen zu kommen.

 

Weitere Informationen und Hilfe zu Abmahnungen von U C Rechtsanwälte finden Sie hier:
U C Rechtsanwälte.

Christian Solmecke ist Partner der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE und inbesondere in den Bereichen des IT-, des Medien- und des Internetrechts tätig. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher juristischer Fachveröffentlichungen in diesen Bereichen.

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RSSKommentare (39)

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  1. […] auch : Redtube: Das Gutachten zur Überwachungssoftware Gladll 1.1.3 ist veröffentlicht worden von […]

  2. Branjo sagt:

    Das Gutachten *ist* zu beanstanden. Es stellt nämlich Behauptungen über die Software und ihre Funktionsweise auf, die es nicht einmal zu belegen versucht und die sich ohne eine forensische Analyse überhaupt nicht belegen ließen: dass es auf „üblichen Internet-Technologien“ beruhe (was im Grund nichts sagt – auch phishing beruht auf „üblichen Internet-Technologien) und dass es keinen Anlass für rechtliche Bedenken gebe.

    Das sind Tatsachenbehauptungen und besonders die zweite ist ein sehr weitreichende dazu. Und eine, die jemand, der „mit den Technologien der Informationsverarbeitung und Informationsübertragung über das Internet in einem Maß vertraut, welches über das für die vorliegende Untersuchung notwendige Maß weit hinausgeht.“ mit Sicherheit so nicht treffen sollte. Dass die Ermittlung von IP-Adressen bei Bittorent und anderen P2P-Verfahren darauf beruht, dass jeder Downloader gleichzeitig auch Uploader ist, weiß ja wohl auch der informierte Laie. Dass selbiges bei Video-Streaming i.d.R. nicht der Fall ist auch. Dass also ohne direkten Zugriff auf die Server-Logs eine rechtskonforme Ermittlung der IP-Adressen in diesem Fall schwierig bis unmöglich sein dürfte, müsste jemandem der die behaupteten Kenntnisse aufweist, offensichtlich sein.

    Und ein Gutachten, dass lediglich in drei vom Auftraggeber vorgegebene Fälle prüft ist doch ein Witz. Dazu kommt, dass die Gegenprobe nicht gemacht wurde – es wurden keinerlei Versuche unternommen zu ermitteln, wie und ob False Positives verhindert werden. Etc. pp. Also selbst wenn wir die forensische Analyse nicht als Bestandteil der Aufgabe des Gutachtens sehen, ist und bleibt es unterirdisch!

  3. Rene sagt:

    Deutet doch alles daraufhin, das man auf den Faktor Mensch gesetzt hat.

    Nach dem Motto, wird schon stimmen einfach durch gewunken.

    Aber wenn das wirklich so wahr, wie hier vermutet wird, warum hat sich die Kanzlei aus München bis heute dazu nicht geäußert.

    Auf deren Webseite findet man diesbezüglich nichts

  4. Jo sagt:

    Wie an anderer Stelle (http://blog.kowabit.de/gladii/) bereits beobachtet handelt es sich bei dem sogenannten „Gutachten“ allenfalls um einen „Test“ oder eine gutachterliche Stellungnahme. Im übrigen kommt der oben genannte Blogger zu dem Schluß: „Also für mich bleibt es dabei und der Verdacht hat sich für mich erhärtet, dass THE ARCHIVE AG / itGuards mit Hilfe einer zwischengeschalteten Seite und einer entsprechenden Loggingfunktion die IP-Adressen abgephisht haben. Da man, wie bei diesem Testprotokoll ersichtlich, die Zielfilme bei GLADII registrieren muss, um sie auswerten zu können, muss man auch den Weg zu den Zielfilmen auf den Videohostern bereitstellen und kennen. Ob das Abphishen mit Vertipperdomains, Subdomains, PopUps oder Werbung geschehen ist, ist vollkommen egal. Nur durch das selbst zur Verfügung stellen von Links bspw. über Vorschaubilder auf einer Phishingseite hätten sie die Daten abgreifen können. Aber natürlich hätten sie so die Abmahnopfer selbst zum Ziel geleitet. Damit wäre das Abphishen der IP-Adressen illegal, und ein Betrugsfall internationalen Ausmaßes würde sich bestätigen.
    Und wenn sie die Filme nicht selbst bereitgestellt haben, haben sie nichts unternommen die Veröffentlichung zu unterbinden und die IP-Adressen trotzdem mit einer der oben beschriebenen Methode abgephisht, weil sie anders nicht an die IP-Adressen gekommen wären.“

  5. Andreas sagt:

    Aber die im Gutachten aufgeführten Seiten sind Streamingseiten, also ist es doch möglich mit Gladll auch das Streaming zu überwachen.

    • Jo sagt:

      … streaming wovon? Auf diese entscheidende Frage gibt das sogenannte Gutachten keine Antwort. Welche Internetseite getestet wurde, hat der Gutachter überhaupt nicht geprüft (War wohl auch nicht Teil des Prüfungsauftrags, sonst wären die Auftraggeber sofot aufgesessen). Er ist einfach davon ausgegangen, dass die Behauptungen, die ihm dahingehend gegeben wurden, stimmen. Aus diesem Grund kann man dieses sogenannte „Gutachten“ auch nicht als solches bezeichnen. Jedenfalls das, was im Internet veröffentlicht wurde, belegt nichts von dem, was die Pornofirma behauptet. Das ist wohl auch der Grund, warum verschiedene Kammern des Gerichts die Freigabe der Daten abgelehnt haben. Wie RA Solmecke richtig schreibt: Familienrichter sollten sich aus IT-Dingen raushalten; davon verstehen die nichts.

    • Frank sagt:

      Leider wird nicht erklärt, wie man in die Server Client Verbindung eingedrungen ist 😉

      MITM ist für mich die einzige Erklärung. Der Gutachter wird wohl ein paar Fragen beantworten müssen 🙂 wem und warum auch immer …

      • Rene sagt:

        @frank

        das wird so nicht funktionieren, es sei denn man ist wirklich geschupst worden.

        Gott bin ich froh damals bei Vodafone geblieben zu sein.

        Somit kann ich mein hart verdientes Geld anderbeitig ausgeben anstatt mich mit Anwälten rumzuschlagen.

        Falls der Herr Solmecke den vorigen Satz liest, „Bitte nicht persönlich nehmen“ 🙂

        • Frank sagt:

          @Rene
          Ich kann zwar verstehen, dass viele nun froh sind, wenn ihr Provider nicht speichert.
          Aber (Finger empor) … wenn dann Straftaten begangen werden, sagen die Behörden [oder Herr Solmecke ;-)]:
          „Sorry, aber der betreffende Provider speichert nicht! Sie haben Pech gehabt!“

          Daran muss man auch mal denken !

          • Rene sagt:

            @Frank

            wenn es nach einem gewissen Anwalt aus Bayern geht ist es schon strafbar bzw abmahnwürdig wenn man sich bei Youtube und co ne Folge von den Teletubbies reinzieht…

            von daher hat das alles seine Richtigkeit.

            Missbrauch gibt es in jedem Bereich des Lebens, im Internet sowieso

    • Werniman sagt:

      Du hast offenbar die Aufregung um die Software nicht verstanden. Die Software -sofern sie überhaupt existiert- wurde auf dem gleichen Rechner installiert,auf dem auch die zu „überwachenden“ Files aufgerufen wurden. Das hat mit Überwachung von Streamingseiten absolut gar nichts zu tun,sondern kann höchstens beweisen,daß ein Video auf *diesem einen* Rechner irgendwas angeschaut wurde. Nur besagt das *gar nichts* darüber,ob die Software auch funktioniert,wenn sie prüfen soll,ob ein anderer Rechner irgendwas im Netz anschaut. Ich geb dir die Antwort: Es geht nicht. Zumindest nicht,ohne daß man Zugriff auf die Server des Providers oder des Streaminganbieters hat. Und genau das ist praktisch ausgeschlossen.

    • pep sagt:

      ??? WAS hast DU nicht verstanden?!

  6. Manuel sagt:

    Selbst, wenn es sich so wie von Herrn Fr. Schorr geschildert zugetragen hat, er nicht selbst in die Planung der Abmahnwelle einbezogen war bzw. zumindest davon wusste, ist das sogennante Gutachten selbst für den arg limierten, aber vom Auftraggeber festgelegten, Umfang ein Armutszeugnis, inbesondere da sich Herr Dr. Schorr selbst eine Expertise zuschreibt, die gar über die in dem Fall erforderliche hinausgehe.

    Selten so gelacht! Keinerlei Beweise für die Aussagen im Gutachten (von Funktionsprüfung rede ich gar nicht), keinerlei Screenshots, sehr vage Beschreibung des Testszenarios und einer nicht gegebenen Kompromittierung des Test-PCs. Inbesondere die Aussage der rechtlichen Unbedenkbarkeit der Software hätte nicht getroffen werden dürfen, ohne vorher geprüft und im Gutachten entsprechend dargelegt zu werden. „Übliche Internet-Technologie“? Wie definiert sich die, Herr Schorr und wie haben Sie das geprüft? Demnächst werden uns noch Augenzeugenberichte als Gutachten verkauft!

  7. Claudia sagt:

    Hallo Herr Solmecke,

    meine Frage hat jetzt direkt nichts mit dem Gutachten zu tun, aber mit dem Redtube-Fall.

    Einige Abgemahnte schreiben dass sie das komplette Telecom-Entertain-Programm haben und es scheinen immer mehr zu werden. Da Sie viele von den Abgemahnten rechtlich vertreten, ist meine Frage:

    Ob Ihre Mandanten auch das Entertain-Programm inkl. Media-Reciever haben?

    Inwiefern dies Einfluss auf diese Abmahnungen hat, weiss ich nicht.

    • Manuel sagt:

      Meinen Sie in Bezug darauf, wie die IP-Adressen abgegriffen worden sein könnten oder ob das rechtliche Auswirkungen hat? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, schließlich dürfte die Telekom die betreffenden Schinken nicht lizensiert haben. Andererseits die Abmahner offensichtlich auch nicht.

      • Claudia sagt:

        Im Bezug auf IP-Adressen.

        Der Media-Reciever – mit Festplatte – ist mit dem Router verbunden.Ich schaue mir abends z. B. die Tagesschau an, während dessen klingelt das Telefon, um von der Tagesschau nichts zu verpassen, stoppe ich die Übertragung und kann nach dem Telefonat weiterschauen(STREAMING MIT ZWISCHENSPEICHERUNG). Des weiteren kann ich von Sat 1 einen Fernsehfilm aufnehmen, gleichzeitig auf RTL eine anderen Film anschauen. Sollte ich nicht zu hause sein, kann ich auch meinen Media-Reciever für eine Aufnahme programmieren (DOWNLOAD).

        Im Prinzip genauso wie auf dem PC.

        • Manuel sagt:

          Naja, im vorliegenden Fall geht es um bestimmte Pornofile, an welchen die abmahnende Partei (Exklusiv-)Rechte erworben haben will, während Ihnen ja von Ihrem Media-Receiver gegen Bezahlung nur bestimmte, lizensierte Inhalte zu Verfügung gestellt werden. Auch bei Redtube handelt es sich nach Einschätzung der meisten Juristen (im Gegensatz zu Herrn Urmann) um eine offensichtlich legale Quelle, aber in Ihrem Fall gibt es daran nicht den geringsten Zweifel. Die Frage ist aber spannend, denn wenn die Rechtssprechung im unwahrscheinlichen Fall tatsächlich dazu übergehen sollte, das Recht auf Privatkopie bzw. der flüchtigen Kopie beim Streaming bei offensichtlich legalen Quellen abzuschaffen, dann dürften wir konsequenterweise nicht mehr youtube kucken, aber auch keine Artikel mehr lesen, ja das ganze Internet müsste wieder dem Fernsehen und Radio mit unidirektionaler, passiver Echtzeitübermittlung ohne Speicherung von Daten auf Nutzerseite weichen – ebenso wie ihr Media-Receiver.

          Oder aber, man müsste für jeden noch so kleinen Ansatz von Inhalt die Privatkopie vorher erwerben, wobei sichergestellt sein müsste, dass dieser dem richtigen Rechteinhaber zugeordnet und von diesem lizensiert wird. Beides würde wohl zum Aussterben des Internets in der heutigen Form führen. Es gäbe nur noch offizielle Inhaltpools, selbst beschreibender Text müsste von dem Verfasser gegen Gebühr hinterlegt werden um dann, nach Prüfung und erfolgreicher Aufnahme in dem Pool dem Besucher vor dem Lesen zuerst lizensiert zu werden. Um dem Endnutzer noch ein wenig Gestaltungsfreiraum zu lassen, könnte man diesem (immerhin) erlauben neben den offiziellen Linklisten zu bestimmten Themen und Inhalten, selbst Linklisten aus möglichen Inhalten zusammenzuklicken und zu teilen…

          Die „The Archive AG“ könnte die IP-Adressen natürlich von so ziemlich überall her haben, im Paket gekauft oder aus den Logfiles jeder halbwegs gutbesuchten Website und dann zweckentfremdet haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sie tatsächlich in Echtzeit direkt von Streamingangeboten Dritter wie hier Redtube abgegriffen haben, ist aus technischer Sicht gering. Ich finde den Fall recht spannend, stecke aber noch nicht genug drin, um zu wissen, welcher Prozentsatz der Abgemahnten im betreffenden Zeitraum überhaupt auf Pornoseiten gewesen ist. kowabit.de (aus technischer) und Herr Solmecke (aus rechtlicher Sicht), dem ich die Antwort auf Ihre Frage nicht vorweg nehmen wollte, können das sicher besser einschätzen.

          Auch wenn ich es den Beteiligten durchaus zutrauen würde, nach dem Zufallsprinzip „ermittelte“ oder zugekaufte IP-Adressen abzumahnen, so ist die These der Phishing-Seite (alias Gladii), welcher wohl über die Vertipper-Domain selbst und über trafficholder (wobei erstere dann wohl zusätzlich der Verschleierung diente) Traffic zugeführt worden sein dürfte, die wahrscheinlichste. Auch das „Gutachten“ scheint darauf hinauszulaufen, sofern das beschriebene Testprozedere nicht komplett frei erfunden ist.

  8. Rene sagt:

    Stellungsnahme der Diehl Patentanwälte zur Software Gladii im zuammenhang Redtube veröffentlicht:

    http://www.diehl-patent.de/de/stellungnahme-zum-gladii-gutachten-abmahnungen-im-zusammenhang-mit-der-plattform-redtubecom.html

  9. Frank sagt:

    Herr Solmecke,
    Gibt es eigentlich irgendwelche Informationen, den Fortschritt der Ermittlungen seitens der staatlichen Stellen?

    * Aus Köln kam letztes Jahr (!) die Info, man wolle die Beschlüsse nochmals überdenken?!

    * Es wurden Strafanzeigen/negative Feststellungsklagen verschiedener Anwälte gestellt.

    * Der falsche Sitz der Kanzlei U+C wurde erwähnt.

    * Lt. Medienberichten gibt es kein Hilfeersuchen an die schweizer Behörden.

    Vielleicht können Sie, soweit Sie Informationen haben, bzw. diese geben dürfen, der Öffentlichkeit ein paar davon geben.

    Vielen Dank für Ihre Mühen.

    PS: Zum Gutachten kommt von Kowabit noch ein spannender Text.

  10. Frank sagt:

    Hier der neue Text von Kowabit:
    http://blog.kowabit.de/gladii2/

  11. PornoKalle85 [Mobile] sagt:

    danke Frank einfach weitererinnern das hilft immer

  12. Claudia sagt:

    Sehr geehrter Herr Solmecke,

    ich habe im Law Blog unter „Redtube: Dürftige Zeilen vom Gutachten“ vom 22.01.2014 unter Post #418 den Hinweis bzgl. des Inhalts von

    http://www.the-archive.biz/#!c services/c1ger
    http://www.the-archive.biz/#! bourstory/cy2g

    gelesen, dass die Firma Ermittlungen von Datenerfassungen anbieten, welche in der Schweiz nicht erlaubt sind.

    Sowie unter

    chip.de/ii/2/3/2/4/1/6/5…weiz-8f8c68f58654ba1c.jpg

    ein Urteil vom schweizerischem Bundesgericht gelesen.

    Inwiefern ist es möglich bzgl. der Datenermittlungen von Deutschland aus eine Strafanzeige in der Schweiz zu stellen und mit welchen Kosten wäre es verbunden.

    Ist es egal, wo die Daten ermittelt wurden?

  13. Tony sagt:

    Neues vom Landgericht Köln:

    27.01.2014 – Entscheidungen in Streaming-Abmahnungsfällen
    Am 24.01.2014 sind erste Entscheidungen ergangen, mit denen die ursprünglichen Beschlüsse auf Beschwerden hin revidiert worden sind.
    http://www.lg-koeln.nrw.de/presse/Pressemitteilungen/2014_01_27—Entscheidungen-in-Streaming-Abmahnungsfaellen.pdf

    27.01.2014 – Abhilfeentscheidung Streaming-Verfahren
    Beschluss des Landgerichts Köln, Aktenzeichen: 209 O 188/13
    http://www.lg-koeln.nrw.de/presse/Pressemitteilungen/2014_01_27—Abhilfeentscheidung-Streaming-Verfahren.pdf

  14. Tony sagt:

    Dass nur 110 Beschwerden eingelegt wurden, ist ja unfassbar wenig.
    Ich hätte mit einigen tausend gerechnet.

  15. Tony sagt:

    Nachfrage zu den Beschlüssen des LG Köln:

    Warum werden die Beschlüsse nicht von Amts wegen aufgehoben, sondern nur einzeln für jeweils einen Abgemahnten, der Beschwerde eingelegt hat?

  16. Veganarchist sagt:

    „Zu diesem Zweck wurden mehrere Test-Downloads durchgeführt und hinterher wurde überprüft, ob die Software die Downloads korrekt erfasst. Die Software funktionierte in der Hinsicht einwandfrei, sodass der Gutachter hier wohl zu dem richtigen Ergebnis kam.“

    Hier, mein lieber Herr Solmecke, sind selbst Sie der Täuschung aufgesessen! Es handelte sich nämlich tatsächlich auch bei den „Testdownloads“ schon um den Aufruf von Videos auf Streamingportalen. Somit liegt nahe, daß der Gutachter sehr genau wußte,was er tat!

  17. Veganarchist sagt:

    ok, ich sehe gerade, er ist nur noch nicht freigeschalten! alles klar, tut mir leid!

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