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Filmstiftung NRW fördert erstmalig “Digitale Inhalte”
Mitte des Jahres wurde aus der Filmstiftung NRW die Film- und Medienstiftung NRW – ein klares Zeichen, künftig auch die neuen Medien in den Fokus der Förderpolitik zu rücken. Dafür wurde das Pilotförderprogramm “Initiative Medienland NRW” ins Leben gerufen.
Im Zuge dessen soll in den nächsten drei Jahren (bis Ende 2013) die Entwicklung von interaktiven und innovativen Inhalten mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert werden. Nun hat die Film- und Medienstiftung NRW erstmals Förderungen in Höhe von 435.​000 Euro für innovative audiovisuelle Inhalte vergeben. Unterstützt von einem Fachbeirat wurden 14 Projekte aus den Bereichen Games, Web 2.0, Mobile und 360° ausgewählt.
“Das war ein guter Start für das neue Förderprogramm: Die eingereichten Projekte überzeugten durch hohe Qualität und Vielfalt und haben auf Anhieb das große Potential der jungen Entwickler in NRW gezeigt.” so Petra Müller. “Und auch für die Film- und Medienstiftung ist hiermit ein wichtiger Schritt getan auf dem Weg zum integrierten Förderhaus für NRW”, so die Meldung der Film- und Medienstiftung NRW.
Die ProÂjekÂte im EinÂzelÂnen:
- “AdÂvenÂtures with David and Red”, EntÂwickÂler: PupÂpeÂtEmÂpiÂre, FörÂdeÂrung: 35.​000 Euro Die KölÂner AV-GrünÂdersÂtiÂpenÂdiaÂten entÂwiÂckeln eine App, die KinÂdern im GrundÂschulÂalÂter spieÂleÂrisch die engÂliÂsche SpraÂche beiÂbringt. ·
- “ConÂserÂve the Sound”, EntÂwickÂler: CHUN+DERKÂSEN, FörÂdeÂrung: 30.​000 Euro
Ein OnÂline-PorÂtal für verÂschwinÂdenÂde GeÂräuÂsche wie ein WählÂscheiÂbenÂteÂleÂfon oder ein 56k Modem erÂstelÂlen die AV-GrünÂdersÂtiÂpenÂdiaÂten. ·
- “Die fünfÂte JahÂresÂzeit”, EntÂwickÂler: AlaÂdag Benz VierÂboom, FörÂdeÂrung: 9.​000 EuroÂ
Die KölÂner GrünÂderÂzenÂtrumsÂstiÂpenÂdiaÂten erÂmögÂliÂchen mit ihrem MulÂtiÂmeÂdiaÂproÂjekt die ErÂstelÂlung eines User GeÂneÂraÂted ConÂtent KiÂnoÂfilms über den KölÂner KarÂneÂval.
- “DonÂnerÂberg”, EntÂwickÂler: CatÂnip Games, FörÂdeÂrung: 45.​000 EuroDie MülÂheiÂmer entÂwiÂckeln ein BrowÂser-GaÂme mit Cross-PlattÂform-GaÂming KonÂzept.
- “DunÂgeÂons and HeÂroÂes”, EntÂwickÂler: NoÂvaÂcore StuÂdiÂos, FörÂdeÂrung: 40.​000 EuroDie StiÂpenÂdiaÂten des AV-GrünÂderÂzenÂtrums entÂwiÂckeln ein FanÂtaÂsy AcÂtion-RolÂlenÂspiel als browÂserÂbaÂsierÂtes FreÂe2ÂPlay Spiel.
- “Feen flatÂschen!”, EntÂwickÂler: ruÂehl-gameÂconÂsult, FörÂdeÂrung: 15.​000 Euro Die Fun-App erÂlaubt es, über einen BarÂcode-ScanÂner unÂsichtÂbaÂre Feen zu idenÂtiÂfiÂzieÂren und sogar einÂzuÂfanÂgen.
- “KreaÂtivÂKoÂchen”, EntÂwickÂler: RoÂckAÂByte, FörÂdeÂrung: 25.​000 Euro
Eine App für fortÂgeÂschritÂteÂne und exÂpeÂriÂmenÂtierÂfreuÂdiÂge Köche entÂwiÂckelt die KölÂner Firma.
- “PlaÂnet-E.”, EntÂwickÂler: TAÂKOÂMAT, FörÂdeÂrung: 40.​000 Euro Die KölÂner TAÂKOÂMAT plant ein StraÂteÂgieÂspiel in EchtÂzeit. ZenÂtraÂles Thema des MulÂtiÂplayÂer OnÂline Games ist die EnÂerÂgieÂverÂsorÂgung der MenschÂheit.
- “Spooky Town”, EntÂwickÂler: NuÂroÂgaÂmes, FörÂdeÂrung: 30.​000 Euro
Ein SoÂciÂal Game für moÂbiÂle EndÂgeÂräÂte, das beÂreits etaÂblierÂte SpielÂeleÂmenÂte durch z.B. augÂmenÂted reaÂliÂty feaÂtures anÂreiÂchert, plaÂnen die KölÂner EntÂwickÂler.
- “subÂjet”, EntÂwickÂler: KonÂzeptÂzwei, FörÂdeÂrung: 35.​000 Euro Das 3D-GaÂme, das acÂtiongeÂlaÂden ÖkoÂtheÂmen in einer UnÂterÂwasÂserÂwelt umÂsetzt, wird über genÂreÂüberÂgreiÂfenÂde GaÂmeÂplayÂeleÂmenÂte verÂfüÂgen.
- “The Day it Rained FoÂreÂver”, EntÂwickÂler: GeÂsamtÂkunstÂwerk EnÂterÂtainÂment, FörÂdeÂrung: 55.​000 Euro
Die KölÂner proÂduÂzieÂren einen SeÂriÂenÂpiÂloÂten für eine neue inÂterÂakÂtiÂve und auÂdioÂviÂsuÂelÂle MoÂtiÂon Comic Serie, die späÂter als App anÂgeÂboÂten werÂden soll.
- “The QuesÂtiÂonÂmark ProÂject”, EntÂwickÂler: Big BallÂou, FörÂdeÂrung: 30.​000 Euro Die VorÂlaÂge für die FanÂtaÂsy und ThrilÂler InÂterÂnetÂseÂrie wurde geÂmeinÂsam mit dem beÂkannÂten FanÂtaÂsy-AuÂtor MarÂkus Heitz entÂwiÂckelt.
- “VorÂfahrt für Schlau”, EntÂwickÂler: DayÂwalÂker StuÂdiÂos, FörÂdeÂrung: 30.​000 Euro
Mit dem 360°-ProÂjekt werÂden KinÂder spieÂlend mit den TüÂcken des StraÂßenÂverÂkehrs verÂtraut geÂmacht.
- “Wer ist ThoÂmas MülÂler”, EntÂwickÂler: auÂgenÂschein, FörÂdeÂrung: 16.​000 Euro Die GrünÂderÂzenÂtrumsÂstiÂpenÂdiaÂten entÂwiÂckeln ein breit anÂgeÂlegÂtes crossÂmeÂdiaÂles ProÂjekt, das sich auf die Suche nach dem tyÂpisch DeutÂschen beÂgibt.
FMS: Pilotförderprogramm “Innovative Audiovisuelle Inhalte” gestartet
Die Film- und Medienstiftung NRW (FMS) hat im Rahmen der Landesinitiative “Digitales Medienland” ihr Pilotförderprogramm “Innovative Audiovisuelle Inhalte” gestartet. Dies gab die FMS in einer Pressemitteilung bekannt.
Mit insgesamt 1,5 Millionen Euro soll in den nächsten drei Jahren (bis Ende 2013) die Entwicklung von interaktiven und innovativen Inhalten gefördert werden. Der Fokus liege dabei auf Games, Web 2.0, Mobile und 360° Projekte, so die FMS.
Je Einzelprojekt stehen bis zu 100.000 Euro Förderung zur Verfügung, die als bedingt rückzahlbares, zinsloses Darlehen gewährt wird. Allerdings können nur Entwickler und Produktionsunternehmer mit Sitz in NRW diese Projektentwicklungs-Förderung beantragen.
“NRW ist ein dynamischer und sehr kreativer Gamesstandort. Jeder vierte Entwickler lebt und arbeitet hier,” so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW in der Pressemitteilung. “Mit dem Pilotprogramm richten wir uns vor allem an junge Entwickler und Startup-Unternehmen aus NRW. Die Förderung soll sie in die Lage versetzen, ihre Spiele-Ideen auszuarbeiten und sich dann damit im Markt präsentieren zu können.”
Über die Anträge, die noch bis zum 14. Oktober erstmalig eingereicht werden können, entscheidet die Geschäftsführung der FMS gemeinsam mit einem Fachbeirat.
Social Media-Guidelines, Social Media-Policy in Unternehmen
Facebook, Xing, MeinVZ, StudiVZ, Twitter, Blogs, Foren und Co sind in aller Munde. Barack Obama nutzt Facebook. Demi Moore, Ashton Kutcher und viele andere Prominente twittern was das Zeug hält. Deutsche Politiker nutzen Facebook, betreiben Blogs. Aus dem Deutschen Bundestag werden Ergebnisse der Bundespräsidentenwahl getwittert. Aber nicht nur dort. Täglich steigt die Anzahl derer, die Social Media Dienste und Plattformen nutzen. Das Web 2.0 bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten der Kommunikation. War der User im „alten” Internet lediglich Konsument, der keinen Einfluss auf die Inhalte und des Internets hatte, nimmt er im Zeitalter des Web 2.0 aktiv an der Gestaltung des Internets teil. Die Möglichkeit sich schnell und unkompliziert über alles Mögliche zu informieren ist um ein Vielfaches einfacher geworden. In den Social Media Diensten wird dabei auch allerlei Privates mitgeteilt. Der letzte Urlaub samt Fotos, die letzte Familienfeier, Hobbies, sonstige Vorlieben und Belangloses. Nichts scheint mehr privat zu sein.Aber nicht nur Privatleute nutzen diese Dienste. Mittlerweile haben auch Unternehmen und sonstige Geschäftsleute die Vorteile der Social Media Dienste erkannt und sich dort platziert. Ohne eine PR-Abteilung bemühen zu müssen, kann sich das Unternehmen schnell und unkompliziert umfassend präsentieren. Auch die Mitarbeiter der Unternehmen nutzen solche Social Media Dienste, sowohl beruflich als auch privat. Teilweise zum Missfallen der Arbeitgeber. Denn die Aktivitäten der Mitarbeiter in solchen Diensten bringen nicht nur Vorteile mit sich. Schnell passiert es, dass sich Mitarbeiter in Foren zu Unternehmenssprechern aufspielen, Betriebsgeheimnisse an die Öffentlichkeit gelangen oder sich Mitarbeiter in ihren eigenen Blogs negativ über ihr Unternehmen äußern. Insbesondere die Echtzeitmedien wie Twitter bergen diese Risiken. Mittlerweile häufen sich derartige Fälle. Betroffen sind Unternehmen wie Ryanair, ID-Media und die Deutsche Bahn AG, nur um einige Beispiele zu nennen. Weiterlesen









