Alle Artikel mit dem Tag "Videoüberwachung"
Datenschützer rügen Apple wegen Videoüberwachung im Apple Store
Werden Kunden beim Betreten vom Apple Store hinreichend über die Videoüberwachung informiert? Insbesondere der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat daran berechtigte Zweifel.
VG Stuttgart: Stuttgarter HBF darf derzeit mit Videokameras überwacht werden
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes entschieden, dass durch die Videoüberwachung im Bereich des Stuttgarter Hauptbahnhofes derzeit nicht das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Passanten verletzt wird. Dabei berufen die Richter sich auf Vorkommnisse im Rahmen von Stuttgart 21.
Videoüberwachung bei Klausur und allgemeines Persönlichkeitsrecht
Ein Professor soll seine Studenten während einer Klausur mit zwei Videokameras gefilmt haben-was trotz Hinweises rechtlich bedenklich ist.
Einigungsstellenspruch zu Videoüberwachung im Spielkasino
Ein Spruch der Einigungsstelle zur Videoüberwachung in Spielbankunternehmen ist unwirksam, wenn die Regelung eine Live- Betrachtung und Auswertung von Aufnahmen nur im Ausnahmefall zulässt. Dies hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden.
VG Hannover untersagt Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen ohne Kennzeichnung
Aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Hannover vom 14.07.2011 (Az. 10 A 5452/10) ergibt sich, dass die Angabe der überwachten Plätze im Internet nicht ausreicht. Hierdurch wird das Recht der Bürger auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. Anders ist das bei der Überwachung des fließenden Verkehrs.
LAG Köln: Heimliche Videoüberwachung von Arbeitnehmer am Arbeitsplatz war gerechtfertigt
Normalerweise dürfen Arbeitgeber keine heimlichen Videoaufnahmen von ihren Mitarbeitern anfertigen. Anders ist das dann, wenn der betreffende Arbeitnehmer womöglich eine Straftat begangen hat. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Köln.
ArbG Düsseldorf: Keine Videoüberwachung von Arbeitnehmer wegen eines vagen Verdachtes
Aus zwei aktuellen Entscheidungen des Arbeitsgerichtes Düsseldorf ergibt sich, dass ein Arbeitgeber allenfalls dann bei seinen Mitarbeitern eine heimliche Videoüberwachung durchführen darf, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen. Hält der Arbeitgeber sich nicht dran, sind die Aufnahmen nicht verwertbar.
Zulässigkeit von Videoüberwachung eines Arbeitnehmers im Büro – Der Chef als Spanner
Ein Arbeitgeber darf normalerweise nicht einen Arbeitnehmer an seinem Arbeitsplatz mit einer Videokamera überwachen. Das Landesarbeitsgericht Hessen hat deshalb einen Arbeitgeber zur Zahlung von 7.000,- € Schmerzensgeld verurteilt.









