Alle Artikel mit dem Tag "Verwertungsrechte"
LG München I: Elvis Presleys Erben gehen bezüglich posthumer Verwertung der Nutzungsrechte leer aus
Der Abschluss einer Total-Buy-Out-Vereinbarung zwischen Urheber und Nutzer eines Werkes kann auch gravierende Folgen für die Erben haben. Hierunter versteht man die Abgeltung der vollumfänglichen und uneingeschränkten Übertragung aller urheber- und leistungsschutzrechtlichen Nutzungsrechte durch Zahlung einer einmaligen pauschalen Vergütung. Im vorliegenden Fall hatte das Landgericht München I entschieden, dass Elvis zu Lebzeiten mit seiner Plattenfirma eine wirksame Total-Buy-Out-Vereinbarung abgeschlossen hatte. Infolgedessen haben seine Erben jetzt das Nachsehen-und keinen Anspruch auf Beteiligung an den Verwertungserlösen.
Verhandlungen zwischen ARD und AG DOK gescheitert
Der Dokumentarfilm hat es in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft nicht leicht. Zwar wird allerorts die Relevanz des Genres unterstrichen und ihm eine hohe Reputation zugesprochen, doch die Produktionsbedingungen gestalten sich oftmals sehr schwierig. Um die Rahmenbedingungen des Dokumentarfilms im Fernsehbereich zu verbessern, war die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm/AG DOK monatelang mit der ARD in Verhandlung. Nun wurden die Gespräche ergebnislos abgebrochen, so eine Meldung der AG DOK.
Sat.1 interessiert sich für ZDF-Bundesligarechte
Nach Angaben der “Sport Bild” will sich Sat.1 ab der Saison 2013/2014 die Zweitverwertungsrechte für die Bundesliga-Spiele am Samstagnachmittag und die ersten Free-TV-Bilder zum “Topspiel” um 18.30 Uhr sichern. Bislang werden die TV-Rechte vom ZDF genutzt und im Rahmen des “Aktuellen Sportstudios” ausgewertet. Dafür zahlt das ZDF 20 Millionen Euro pro Saison an die Bundesliga.
AG Düsseldorf: Beweis ausschließlicher Rechteinhaberschaft im Filesharing-Verfahren nicht erbracht
In einer aktuellen Entscheidung hat das AG Düsseldorf (Urteil vom 14.04.2010, Az 57 C 15741/09) eine Klage abgewiesen, in der die Kanzlei Nümann + Lang für die Firma Uptunes GmbH Rechtsanwaltskosten für die Versendung einer Abmahnung sowie Schadensersatz geltend gemacht hatte. Weiterlesen
OLG Köln: SAT 1 durfte DSDS-Filmmaterial von RTL senden
Mit Urteil vom 30.10.2009 hat das OLG Köln eine Klage der RTL Television GmbH gegen die SAT 1 Satellitenfernsehen GmbH abgewiesen. RTL hatte gegenüber SAT 1 auf Schadenersatz wegen der unberechtigten Verwendung von Filmausschnitten der Sendung „Deutschland sucht den Superstar” geklagt. Die Ausschnitte entnahm SAT 1 einer Aufzeichnung der Kandidatenauswahl, welche RTL im Rahmen der Sendereihe ausgestrahlt hatte. In dem Beitrag berichtete SAT 1 über einen 17jährigen Kandidaten der Sendung, der infolge einer harschen Beurteilung durch das Jury-Mitglied Dieter Bohlen zusammengebrochen war.









