Alle Artikel mit dem Tag "Urheberrechtsreform"
Das Urheberrecht muss unbedingt reformiert werden
Das geistige Eigentum wird im Zeitalter des Internet nicht hinreichend geschützt. Insbesondere in Foren, Blogs sowie in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter sowie Youtube wird bei der Weiterverwertung geistigen Eigentums nicht genügend Rücksicht auf die Urheber genommen. Insbesondere Jugendlichen ist oft nicht bewusst, dass sie geschützte Musikvideos oder Bilder nicht einfach auf ihrer Seite bei Facebook posten dürfen. Der Gesetzgeber muss endlich dafür Sorge tragen, dass die Urheber nicht mehr gegenüber den Nutzern benachteiligt werden. Aber auch die Musikindustrie achtet zuweilen nicht das Urheberrecht der Rechteinhaber.
Urheberrechtsreform: Deutscher Kulturrat nimmt Stellung
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert in seiner jüngsten Stellungnahme „Kritik der Experten ernst nehmen! Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zur Anhörung von Sachverständigen durch den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestags zum Regierungsentwurf eines Zweiten Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“ die Abgeordneten des Rechtausschusses des Deutschen Bundestags auf, bei ihrer Beschlussfassung zum Regierungsentwurf des Zweiten Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft die in den Anhörungen formulierte Kritik von Seiten der Sachverständigen aufzunehmen.
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Regelungen zu unbekannten Nutzungsarten im Urheberrecht umstritten
Die von der Bundesregierung im Rahmen der Urheberrechtsnovelle (16/1828) geplante künftige Übertragbarkeit von Nutzungsrechten für noch nicht bekannte Nutzungsarten ist unter Experten umstritten. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss am Mittwochvormittag deutlich. Vorgesehen ist, dass der Urheber zukünftig eine Nutzung seiner Werke auch für bisher noch nicht bekannte Medien einräumt. Dafür solle er eine gesonderte, angemessene Vergütung erhalten.
Regelungen zum Umgang mit Privatkopien unter Experten umstritten
Die im Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Urheberrechts (16/1828) enthaltenen Regelungen zu Privatkopien sind unter Experten umstritten. Das wurde während einer öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss am Montagnachmittag deutlich. Entsprechend der Gesetzesvorlage soll eine private Kopie statthaft sein, sofern das kopierte Material nicht “wirksam” dagegen geschützt ist. Gleichzeitig werde der Industrie ein Kopierschutz ausdrücklich erlaubt, bei dessen Umgehung sich der Endverbraucher wiederum strafbar macht. Weiterlesen
GEMA: Urheberechtsreform darf die Industrie nicht zu Lasten der Kreativen begünstigen
Im Streit um den Entwurf des “Zweiten Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft”, der am 8. November 2006 im Rechtsausschuss des Bundestags beraten wird, hat der Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) erneut in einer Presseerklärung vom 24.10.2006 unrealistische und falsche Zahlen veröffentlicht und von einer möglichen Verfünffachung der Einnahmen der Autoren und Künstler im Zuge der Novelle gesprochen. Die GEMA fordert daher den Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) dazu auf, zu einer Lobbykultur zurückzufinden, die Politiker und die interessierte Öffentlichkeit mit Tatsachen und Argumenten und nicht mit falschen Behauptungen versorgt.
Kabinett beschließt Novelle des Urheberrechts
Die Bundesregierung hat heute den Entwurf eines Gesetzes Modernisierung des Urheberrechts beschlossen. „Mit dem „Zweiten Korb“ der Urheberrechtsnovelle modernisieren wir das Recht des geistigen Eigentums und passen es den Anforderungen der Informationsgesellschaft an. Es geht um einen fairen Interessenausgleich zwischen den Kreativen, den Verwertern, der Geräteindustrie, den Nutzern sowie dem Kulturbetrieb und der Wissenschaft. Der Zweite Korb macht das deutsche Urheberrecht fit für das digitale Zeitalter“, betonte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.









