Alle Artikel mit dem Tag "Urheberrecht"
Urheber-Kampagne: Datenveröffentlichung entfacht Diskussion
Mit 100 Unterzeichnern startete letzte Woche die Kampagne “Wir sind die Urheber” – mittlerweile sind es bereits mehr als 6000 Unterzeichner. Künstler und Kunstschaffende haben sich darin für das Urheberrecht ausgesprochen. Als Gegenreaktion wurde die Kampagne “Wir sind die Bürger” initiiert, die zu einer Modifizierung des Urheberrechts und zum Dialog aufrief. Weniger zimperlich reagierte die Hacker-Gruppe Anonymous, die Adressen und persönliche Daten von rund 50 prominenten Unterzeichnern der Urheber-Kampagne veröffentlichte. Weiterlesen
Gerichte erklären Honorarbedingungen für Freie in zwei Fällen für unwirksam
Besonders als Freischaffender ist man stets ökonomischen Zwängen ausgesetzt – eine Tatsache, die der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) immer wieder kritisiert. Nun hat sowohl das Oberlandesgericht Thüringen als auch das Oberlandesgericht Rostock die Honorarbedingungen für Freie von zwei Zeitungsverlagen  für unwirksam erklärt, so eine Meldung des DJV. Weiterlesen
KG Berlin zum urheberrechtlichen Schutz bei Filmszenen
Inwieweit sind Filmszenen in Form von Filmsequenzen und einzelne Screenshots aus einem Dokumentarfilm urheberrechtlich geschützt? Hierzu hat jetzt das Kammergericht Berlin ein interessantes Urteil gesprochen.
Bildnachweis: /court_hammer / Yasuo Tamura / CC BY 2.0 /Some rights reserved
Google setzt sich für Hotfile ein
Der Schock um die Schließung des Filehosters Megaupload steckt den Betreibern anderer One-Click-Hoster noch tief in den Knochen. Und es ist kein Ende in Sicht: Der Hosting-Dienst Hotfile befindet sich mit dem US-Filmindustrie-Verband MPAA. Die Schließung wurde auch hier gerichtlich beantragt. Die MPAA begründet die Forderung damit, dass Hotfile massiven digitalen Diebstahl begünstige.
Wirtschaftsdialog: Kein Konsens bei Warnhinweisen auf freiwilliger Basis
Seit 2008 richtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) den “Wirtschaftsdialog für mehr Kooperation bei der Bekämpfung der Internetpiraterie” aus. Auch in diesem Jahr haben Diensteanbieter und Rechteinhaber sowie Vertreter des Verbraucherzentrale Bundesverbandes mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Otto über Maßnahmen zur Stärkung des Urheberrechts im Internet diskutiert.
LG München bestätigt: Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“ dürfen nicht veröffentlicht werden
Das Landgericht München I hat eine vom Freistaat Bayern gegen den Verleger einer Broschüre erwirkte einstweilige Verfügung bestätigt. Durch die Veröffentlichung der Auszüge würde das Urheberrecht des Freistaates verletzt werden.
Ex-Google Chef Schmidt kritisiert Leistungsschutzrecht
Die von der schwarz-gelben Koalition geplante Einführung eines Leistungsschutzrechts für Verlage stößt bei dem Ex-Chef von Google, Eric Schmidt, auf Kritik. “Ich befürchte, dass so eine Regulierung die Verbreitung des Internets bremsen könnte, weil sie zu zusätzlichen Kosten und Reibungsverlusten führt”, sagte er gegenüber Nachrichtenagentur dpa. Weiterlesen
Presseverlage begrüßen Leistungsschutzrecht
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) haben den Beschluss des Koalitionsausschusses, das Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Internet auf den Weg zu bringen, als wichtigen Schritt begrüßt.
Die Mitgliedschaft in der GEMA – eine Verbindung auf Ewig?
Die Grundidee der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (kurz GEMA) ist denkbar einfach. Einzelnen Künstlern wie Textdichtern und Komponisten ist es in der Praxis nahezu unmöglich, die Nutzung ihrer urheberrechtlich geschützten Werke selbst zu kontrollieren und vom Verwender eine entsprechende Vergütung zu verlangen.
Durch Unterzeichnung des sog. Berechtigungsvertrages räumen die Urheber der GEMA daher ausschließliche Nutzungsrechte ein. Als zentraler Verwerter ist die GEMA dann zur Wahrnehmung der Rechte und Ansprüche unter angemessenen Bedingungen befähigt und verpflichtet. Weiterlesen
Täuschungsversuch bei Prüfung durch Übernahme fremder Quellen aus dem Internet
Das Abschreiben von Beiträgen aus dem Internet ohne Angabe der Quelle ist kein Kavaliersdelelikt- auch wenn es sich „nur“ um Passagen handelt. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg klargestellt.










