Alle Artikel mit dem Tag "Tarifvertrag"

LAG Rheinland-Pfalz: Bestohlener Arbeitgeber muss Klagefrist im Tarifvertrag beachten

Wer als Arbeitgeber von einem seiner Arbeitnehmer bestohlen worden ist, sollte nicht nur an die Kündigung denken. Wichtig ist, dass er rechtzeitig genug Schadensersatz einklagt. Ansonsten geht er möglicherweise leer aus. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Rheinland-Pfalz.

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EuGH zur Begrenzung der Übertragung von Urlaubsansprüchen des Arbeitnehmers

Der europäische Gerichtshof hat klargestellt, dass ein Tarifvertrag oder eine sonstige Regelung in einem Mitgliedsstaat eine Ansammlung von Urlaubsansprüchen wegen Erwerbsunfähigkeit einschränken darf. Dies setzt allerdings voraus, dass die Frist viel länger ist als der Bezugsrahmen.

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Tarifverhandlung der Filmschaffenden erfolglos

Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen und ver.di konnten sich auch in der 2. Runde der Tarifverhandlungen nicht einigen. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft habe es keine befriedigenden Angebote seitens der Produzentenallianz gegeben. Weiterlesen

EuGH: Flugkapitäne dürfen nicht durch Altersgrenze im Tarifvertrag diskriminiert werden

Aus einer Entscheidung des europäischen Gerichtshofes (EuGH) ergibt sich, dass Piloten der deutschen Lufthansa nicht im Alter von 60 Jahre zwangsweise in den Ruhestand geschickt werden dürfen. Hierin liegt eine Altersdiskriminierung, die gegen europäisches Recht verstößt.

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HDF und ver.di einigen sich in Tarifverhandlungen

Der HDF Kino e. V., der größte nationale Kinoverband, und  ver.di konnten sich in der vierten Verhandlungsrunde am 24. August 2011 erfolgreich auf einen neuen Tarifvertrag einigen. Die Laufzeit des neu verhandelten Vertrags beginnt rückwirkend am 01. Mai 2011 und dauert bis zum 31. Dezember 2014. In vier Stufen werden die Tarife bis Ende 2013 jährlich um rund 3% erhöht, was durch “aufeinander aufbauende Erhöhungen durch Festbeträge und prozentuale Steigerungen erreicht wird”, so die Pressemitteilung von ver.di.

Nach Ansicht der HDF Kino erhalten die Kinobetriebe durch die lange Vertragslaufzeit Planungssicherheit in der Digitalisierungsphase bei moderaten Entgelteffekten.

Die in der Vergütungstabelle (Stand 27. Januar 2009) im Anhang zum Bundestarifvertrag aufgeführten Monatsgehälter, Stundenlöhne, Zulagen und die Auszubildendenvergütungen werden wie folgt angepasst:

 

Die Stundenlöhne erhöhen sich in der Ortsklasse S

am 01. Oktober 2011 um 0,25 €

am 01. Oktober 2012 um 0,25 €

am 01. Juli 2013 um 2 %

am 01. Juli 2014 um 2 %

 

Die Stundenlöhne erhöhen sich in der Ortsklasse B

am 01. Oktober 2011 um 0,20 €

am 01. Oktober 2012 um 0,18 €

am 01. Juli 2013 um 2 %

am 01. Juli 2014 um 2 %

 

Dazu kommt im Oktober 2011 eine Einmalzahlung in Höhe von 150 € (Ortsklasse S) bzw. 120 € (Ortsklasse B), sowie ab 2013 höhere Zulagen (zum 01. Juli 2013  und zum 01. Juli 2014, je 2%) und eine auf 745 € erhöhte Jahressonderleistung. Auch die Ausbildungsvergütungen erhöhen sich analog zu den Erhöhungen in der Ortsklasse S. Zur Beratung des Abschlusses haben die Tarifparteien eine Widerspruchsfrist bis zum 16.09.2011 vereinbart.

Am 10. Juni war die dritte Verhandlungsrunde gescheitert, in Folge dessen die UCI-Kinowelt aus der tarifgebundenen Verbandsmitgliedschaft ausgetreten ist. Bereits am 28. Juni konnte in den Haustarifverhandlungen mit der UCI-Kinowelt eine Einigung erreicht werden.

Schauspieler protestieren für Tarifvertrag

Vor einem Jahr haben die Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) und ver.di mit der Produzentenallianz begonnen. Zum ersten Mal sitzen Schauspieler am Verhandlungstisch und fordern künftig tarifliche Untergrenzen für Gagen. Nach dem schleppenden Verlauf der Verhandlungen sind nun etliche Schauspieler in einen “Bummelstreik” getreten um für einen einheitlichen Tarifvertrag zu protestieren.

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Bundesarbeitsgericht: Altersgrenze in Tarifvertrag der Lufthansa ist unzulässig

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass die in diesem Tarifvertrag festgelegte Altersgrenze für die Einstellung von Piloten rechtswidrig ist.

 

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BAG: Renteneintrittsalter als Altersgrenze in Tarifvertrag ist wirksam

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitsverhältnis automatisch dadurch enden kann, dass der Arbeitnehmer das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht. Eine solche Altersgrenze in einem Tarifvertrag stellt demnach keine unzulässige Altersdiskriminierung dar.

 

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BAG: Frauen dürfen nicht länger durch Vorruhestandsregelungen im Tarifvertrag diskriminiert werden

Das Bundesarbeitsgericht hat festgestellt, dass Frauen im Vorruhestand genauso lange wie ihre männlichen Kollegen Versorgungsleistungen vom Arbeitgeber zustehen müssen. Bei anderslautenden Regelungen im Tarifvertrag liegt eine unzulässige geschlechtsspezifische Diskriminierung nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vor.

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LAG München: Arbeitgeber muss dauerhaft kranken Arbeitnehmers wegen entgangenem Urlaub entschädigen

Das Landesarbeitsgericht München hat entschieden, dass ein über Jahre krankgeschriebener Arbeitnehmer gegen seinen Arbeitgeber einen Anspruch auf Urlaub hat. Kann er den nicht mehr bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses nehmen, darf er dafür Geldersatz verlangen. Arbeitnehmer sollten sich allerdings nicht zu früh freuen.

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