Alle Artikel mit dem Tag "TAN"
RA Christian Solmecke: „BGH Urteil zum Onlinebanking ist eine Einzelfallentscheidung“
Heute hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bankkunden haften, wenn Ihnen PIN und TAN abhandengekommen sind. Im vorliegenden Fall hatte der Kunde beim Login auf einer gefälschten Bank-Internetseite insgesamt 10 TAN Nummern und seine PIN eingegeben. Die Daten wurden missbräuchlich verwendet und von dem Konto des Kunden wurden 5.000 Euro abgehoben. Vor genau einem solchen Vorgehen hatte ihn seine Bank zuvor gewarnt. Der BGH hat entschieden, dass der Kunde nicht sorgfältig gehandelt hat und daher keinen Anspruch auf Rückerstattung des Geldes hat. Weiterlesen
BGH: Kein Anspruch gegen die Bank nach Pharming-Attacke
Muss eine Bank dafür haften wenn sie, eine Überweisung ausführt, bei denen die Transaktionsnummern mittels Online-Betrug (sog. Pharming) geklaut wurden? Über diese  Frage hat heute der BGH entschieden. Ein Bankkunde war offenbar von der Website seiner Bank auf eine täuschend gleich aussehende aber falsche Seite weitergeleitet worden und hatte dort zehn Transaktionsnummern angegeben. Nachdem hierauf unbekannte Täter mehrere Tausend Euro von seinem Konto ins Ausland überwiesen hatten, verlangte der Kunde Schadensersatz von der Bank. In der dritten Instanz erteilte der BGH einem Schadensersatzanspruch gegen die Bank eine Absage. Lesen Sie hierzu mehr in der folgenden Pressemitteilung des BGH: Weiterlesen
LG Landshut: Bank haftet wegen Phishing-Angriff trotz Eingabe von 100 TAN Nummern
Nach einer Entscheidung des Landgerichtes Landshut kann sich die Bank auch bei einem weniger umsichtigen Verhalten des Kunden nicht immer vor ihrer Haftung drücken. Gleichwohl sollten Sie vorsichtig sein.
KG Berlin zur Haftung der Bank bei unsicherem Onlinebanking-System
Wenn eine Bank ein unsicheres Onlinebanking-System verwendet, haftet sie bei einer Phishing -Attacke auch gegenüber einem unvorsichtigen Kunden. Dieser muss normalerweise nur eine geringfügige Kürzung wegen Mitverschuldens hinnehmen. Dies hat das Kammergericht Berlin entschieden.









