Alle Artikel mit dem Tag "LG München"

LG München: Redaktion braucht bei der Wahl von einem Phantasienamen nicht aufzupassen

Journalisten müssen sich im Rahmen ihrer Berichterstattung häufig Phantasienamen als Pseudonym wählen, um das Allgemeine Persönlichkeitsrecht – etwa eines Opfers oder eines mutmaßlichen Täters – zu wahren. Aber was passiert, wenn der gewählte Name nicht nur in der Fantasie der Redakteure existiert, sondern echt ist? Hiermit musste sich das Landgericht München beschäftigen.

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LG München I: Elvis Presleys Erben gehen bezüglich posthumer Verwertung der Nutzungsrechte leer aus

Der Abschluss einer Total-Buy-Out-Vereinbarung zwischen Urheber und Nutzer eines Werkes kann auch gravierende Folgen für die Erben haben. Hierunter versteht man die Abgeltung der vollumfänglichen und uneingeschränkten Übertragung aller urheber- und leistungsschutzrechtlichen Nutzungsrechte durch Zahlung einer einmaligen pauschalen Vergütung. Im vorliegenden Fall hatte das Landgericht München I entschieden, dass Elvis zu Lebzeiten mit seiner Plattenfirma eine wirksame Total-Buy-Out-Vereinbarung abgeschlossen hatte. Infolgedessen haben seine Erben jetzt das Nachsehen-und keinen Anspruch auf Beteiligung an den Verwertungserlösen.

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LG München: Abmahnindustrie kann Provider nicht zur künftigen Speicherung von IP-Adressen zwingen

Die Abmahnindustrie hätte ein großes Interesse daran, dass die Provider bei Filesharen vorsorglich die künftigen IP-Adressen und Verkehrsdaten speichern. Denn der Rechteinhaber kann nach einer festgestellten Urheberrechtsverletzung keine Auskunft mehr über den Nutzer erhalten, wenn der Provider die Daten bereits gelöscht hat.

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LG München: Lästerverbot für Bushido

Unter Rappern gehört es quasi zum “guten Ton” sich gegenseitig zu dissen. Dass der eine oder andere dabei mitunter über die Stränge schlägt, ist bei der nicht gerade zimperlichen Wortwahl nicht verwunderlich.

Nun hat das Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen Rapper Bushido bestätigt. Via Twitter hatte Bushido über das Aussehen von “Big Brother”-Kandidatin Ingrid Pavic gelästert, die nach ihrem Auszug aus dem Container Strafanzeige gegen den Rapper stellte.

Das Gericht entschied, dass im Fall einer Wiederholung der Lästereien ein Bußgeld von bis zu 250.000 Euro zu zahlen sei. Gegen die erste einstweilige Verfügung hatte Bushido Widerspruch eingelegt – erfolglos. Die beanstandeten Tweets sind nicht mehr auf der Twitter-Seite des Rappers zu finden, dafür zahlreiche weitere Kommentare über die Bewohner des letzten Big Brother Containers.

Onlinehändler aufgepasst: Bei der Verlängerung einer Rabattaktion riskieren Sie eine teure Abmahnung

Befristete Rabattaktionen sind häufig gut, um neue Kunden anzulocken. Sie sollten sich jedoch davor hüten, diese nachträglich zu verlängern. Sonst gehen viele Gerichte schnell von einer Irreführung aus.

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LG München untersagt Presse identifizierende Berichterstattung über mutmaßlichen Straftäter

Das Landgericht München I hat einer Zeitung im Wege der einstweiligen Verfügung vorsorglich die identifizierende Berichterstattung über eine mündliche Hauptverhandlung untersagt, weil dadurch das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Angeklagten verletzt würde. Dieses braucht hier nicht hinter der Pressefreiheit zurückstehen.

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LG München: Unentgeltliche Verwendung eines Prominentenfotos auf dem Brockhaus-Einband zulässig

Das LG München hat eine Klage des Schauspielers Mario Adorf (Urteil vom 28.04.2010, Az. 9 O 19410/09) abgewiesen, der sich gegen seine ungefragte Abbildung  auf einem Lexikon-Einband wehrte. Weiterlesen

Tatort-Vorspann: Droht der ARD die nächste Klage?

Nachdem zuletzt eine Grafikerin erfolgreich die Anerkennung ihrer Urheberrechte am Tatort –Vorspann geltend machen konnte (wir berichteten), droht der ARD nach aktuellen Medienberichten der nächste Rechtsstreit wegen des Vorspanns ihres Quotenhits.

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Formatschutz im TV: LG München I lehnt urheberrechtlichen Schutz für Non-Fiction Format ab

Mit seinem Urteil vom 14.01.2010 (AZ: 7 O 13628/09) hat das LG München I die Klage eines Formatentwicklers wegen Plagiatschutz abgewiesen. Der Kläger warf den Beklagten, nämlich dem Vorgänger von Sport 1, dem Deutschen Sportfernsehen (DSF), und der Beiersdorfer AG vor, ein von ihm entwickeltes TV-Format unberechtigterweise „praktisch eins zu eins umgesetzt“ zu haben.  Weiterlesen

Landgericht München beendet Streit zwischen Autor und Illustrator der „Wilden Kerle“

Mit dem am 23. Januar 2009 verkündeten –derzeit noch nicht rechtskräftigen- Urteil des Landgerichts München (Az. 21 O 13662/07) ist der Streit zwischen dem Autor und dem Illustrator der Jugendbuchserie „Die wilden Kerle“ vorerst beendet.

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