Alle Artikel mit dem Tag "LfM"
LfM verabschiedet Haushalt 2012
Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat in der Sitzung am 16. Dezember 2011 in Düsseldorf den LfM-Haushalt für das Jahr 2012 verabschiedet. Der Etat 2012 hat ein Volumen in Höhe von 18,6 Mio. Euro (Vorjahr: 18,8 Mio.).
Die Förderung der Medienkompetenz, der Forschung, der Bürgermedien sowie der digitalen Projekten (NRW digital) sollen auch 2012 weiterhin die Schwerpunkte der Ausgaben seien, so die Meldung der LfM.
Der bereits landesrechtlich gekürzte Gebührenanteil (55%) sei bereits berücksichtigt. 45% des auf die LfM entfallenden Anteils am Gebührenaufkommen werden vorab der Film- und Medien Stiftung NRW zugeleitet, so die Meldung weiter.
Medienpass NRW – Positive Bilanz zur Online-Konsultation
Rund 1500 Bürger haben im Rahmen der Initiative “Medienpass NRW“ die Umfrage zum Thema Medienkompetenz ausgefüllt, 479 haben dazu einen Kommentar geschrieben und rund 700 Schüler haben das Thema auf SchülerVZ diskutiert.
Die Ergebnisse der Online-Konsultation sollen in den Kompetenzrahmen einfließen, der Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bezug auf Medienkompetenz definiert, die Kinder und Jugendliche im Laufe ihrer Schulzeit erwerben sollen. Der Medienpass NRW ist ein gemeinsames Projekt von der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und der Medienberatung NRW.
Die Auswertung habe bestätigt, dass Medienkompetenz an Schulen vermittelt werden müsse und dass die Lehrerschaft dabei Unterstützung benötige, so die Meldung der Medienberatung NRW. Dr. Jürgen Brautmeier, Direktor der Landesanstalt für Medien (LfM), sagte dazu: “Die Medienkompetenz-Förderung ist in Nordrhein-Westfalen breit aufgestellt. Das zeigt die Vielzahl an Projekthinweisen, Linktipps und Literaturempfehlungen aus der Online-Konsultation. Was uns noch fehlt, ist eine systematische Aufbereitung für Lehrerinnen und Lehrer, eine bessere Vernetzung und mehr Verbindlichkeit. Dafür ist der Medienpass ein Schritt in die richtige Richtung”.
Für Medien-Staatssekretär Marc Jan Eumann hat die Online-Konsultation aber auch aufgezeigt, “wo der Schuh drückt”. Denn es gab auch Skepsis gegenüber dem Medienpass: für einige Teilnehmer wird ein Nachweis der Komplexität des Themas nicht gerecht. Eumann dazu: “Ziel des Nachweises ist es, Transparenz über die Fähigkeiten von Kindern zu schaffen, aber auch zu motivieren und Anreize zu setzen. Deshalb wollen wir den Nachweis des systematischen Kompetenzerwerbs bei den Grundschülern mit spielerischen Elementen verbinden.”
Für viele der Befragten sei es auch wichtig, dass Externe Medienkompetenz an Schulen vermitteln. Kinder- und Jugendstaatssekretär Prof. Klaus Schäfer verwies auf die Verdopplung von Mitteln für medienpädagogische Angebote im Kinder- und Jugendförderplan und appellierte an die Träger der Jugendmedienarbeit, sich mit ihren Angeboten an Schulen zu wenden und zum Gelingen des Medienpasses NRW beizutragen, so die Meldung der Medienberatung NRW weiter.
In den nächsten Monaten soll, basierend auf den Ergebnissen der Online-Konsultation, ein Lehrplan-Kompass erarbeitet und kompetenzorientierte Standards formuliert werden. Ab Februar 2012 sollen die Materialien und Angebote in den Pilotschulen erprobt werden.
Der inhaltliche Auswertung der Online-Konsultation zum Medienpass NRW finden Sie hier.
LfM-Studie: Werbung in Computerspielen ist für Kinder oft nicht als solche erkennbar!
Nach dem Inhalt einer aktuellen Studie der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen können Kinder sogenannte „IN-Game-Werbung“ häufig nicht als solche identifizieren, was sehr bedenklich ist.
“Super Nanny”: RTL zahlt Bußgeld
Erst letzte Woche hatte die Landesanstalt für Medien (LfM) ein Gutachten zur Menschenwürde im Fernsehen veröffentlicht. Als Beispiel erwähnte der Direktor der LfM, Dr. Jürgen Brautmeier, den aktuellen Streit zwischen RTL und der LfM.
Dabei geht es um eine Szene aus der Sendung “Super Nanny”, in der eine Mutter ihr Kind beschimpft und geschlagen hatte, ohne dass das Team der Sendung eingeschritten wäre. Die Szene wurde allein in der Sendung dreimal gezeigt. “Das Kind wird in seinem sozialen Achtungsanspruch verletzt und zum Objekt der Zurschaustellung degradiert”, hieß es in der Kritik. Die Medienanstalten sahen darin eine “Verletzung der Menschenwürde”. Die LfM verhängte auf Geheiß der Kommission Jugendmedienschutz (KJM) ein Bußgeld von 15.000 Euro gegen den Sender.
RTL reichte dagegen Klage beim Kölner Verwaltungsgericht ein. “Da wir die Beanstandung der fraglichen Folge nicht nachvollziehen können und für unangemessen halten, haben wir gegen die Bescheide selbst Rechtsmittel eingelegt”, sagte RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer im April diesen Jahres.
Für Brautmeier würde sich die Szene für ein Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichts zur Menschenwürde eignen. “Ich hätte Interesse daran, dass dieser Fall vor Gericht weiter verhandelt wird”, sagte Brautmeier. “Vielleicht bis in die höchste Instanz vors Bundesverfassungsgericht, damit wir Kriterien und größere Klarheit für unsere Aufsichtsarbeit bekommen”.
Nach Angaben des “Tagesspiegels” hat RTL sich nun entschieden, das Bußgeld zu bezahlen und die Klage zurückzuziehen. Dies sei aber kein Schuldeingeständnis, so RTL-Sprecher Christian Körner. “Wir sind davon überzeugt, dass wir die Menschenwürde von niemandem verletzt haben”, so Körner.
RTL, LfM, KJM haben sich nun geeinigt, dass Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio ein Gutachten erstellen soll, das künftig als Orientierung fürs Programm dienen soll, so der Bericht weiter.
Aufsicht als Aufgabe der LfM
Die LfM überwacht Rundfunk- und Internetangebote auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Im Wesentlichen sind dies Fragen des Jugendschutzes und der Werbung, aber auch die Einhaltung der sogen. allgemeinen Programmgrundsätze (mehr hierzu unter “Jugendschutz im Rundfunk“) wird überprüft.
LfM gibt Broschüre zum „Mediennutzerschutz“ heraus
Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat einen neuen Ratgeber zum Mediennutzerschutz herausgegeben. Dieser klärt Verbraucher über die ihnen zustehenden Beschwerderechte für Fernsehen, Hörfunk und Internet auf und gibt hilfreiche Tipps.
- Welche Rechte habe ich als Mediennutzer?
- Wie setze ich meine Rechte mit Hilfe der LfM durch?
- Wie finde ich mich in der Medienwelt zurecht?
Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden und steht auch als Download zur Verfügung.
Landesanstalt für Medien NRW und Verbraucherzentrale veröffentlichen Ratgeber für digitale Medien
“Medienkompass”: Wegweiser durch den digitalen MediendschungelDie Landesanstalt für Medien NRW (LfM) und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. sorgen mit einem neuen Service-Angebot für Orientierung im Mediendschungel. Ihr gemeinsam entwickelter “Medienkompass” ist das Nachschlagewerk rund um die Themenbereiche digitales Fernsehen, Internet und Telekommunikation.
Die sich rasend schnell verändernde Welt der digitalen Medien stellt die Verbraucher vor große Herausforderungen. Von Podcasts über VoIP bis zum Triple-Play – nicht jeder findet sofort Zugang zu den neuen Techniken und Angeboten. Auch wenn es um den Kauf von neuen Geräten oder den Abschluss von Verträgen geht, ist die Verunsicherung mitunter groß. Hier setzt der “Medienkompass” an und bietet mit Hilfe von Infoblättern notwendiges Hintergrundwissen und nützliche Tipps. Checklisten und Experten-Empfehlungen runden das serviceorientierte Angebot ab.
LfM-Medienkommission debattiert über die Digitalisierung im Kabel
Anlässlich einer Debatte über die Digitalisierung im Kabel hat die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) ihre Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass der nordrhein-westfälische Kabelnetzbetreiber ish eine schlüssige Gesamtkonzeption für die anstehende Digitalisierung im Kabel vorlegt.
3. LfM-Bürgermedienpreis 2006 in Düsseldorf vergeben
Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat am 17. November 2006 in Düsseldorf zum dritten Mal den LfM-Bürgermedienpreis für besonders kreative Programmleistungen in den nordrhein-westfälischen Bürgermedien vergeben. Ziel des Preises ist die Förderung der Qualität und Medienkompetenz in den Bürgermedien. Insgesamt wurden fünfzehn Preise vergeben.
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LfM-Medienkommission verstärkt Debatte über aktuelle Programmformate
Die Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) will sich in Zukunft verstärkt in die Debatten um Programmangebote des privaten Fernsehens einbringen. Dazu gehört nach den Worten von Frauke Gerlach, Vorsitzende der Medienkommission, vor allem das Gespräch über die “gesellschaftliche Verantwortung des Fernsehens”. Auf einer Klausurtagung des Gremiums sprachen Mitglieder der Kommission (am 10. November in Zons, Kreis Neuss) mit Produzenten und Verantwortlichen der großen Sender über die Werte- und Meinungsbildung vor allem in aktuellen Programmformaten.









