Alle Artikel mit dem Tag "Kornmeier"
Abmahnungen der Filesharer – Verfolgung urheberrechtlicher Interessen oder doch nur ein lukratives Geschäft?
Es scheint, als ob im Zusammenhang mit der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen durch sog. Filesharer gegen geltendes Recht verstoßen wird. Wikileaks.com hat vor wenigen Tagen ein höchst interessantes Fax vom 18. März 2008 veröffentlicht, welches Rechtsanwalt Dr. Udo Kornmeier von der Kanzlei Kornmeier & Partner angeblich an den britischen Anwalt der Kanzlei Davenport Lyons geschickt haben soll. Dieses Fax wurde dem Internet-Portal Gulli zugespielt. Die Kanzlei Kornmeier gehört zu den Großen in der Verfolgung von Filesharern. Unter anderem vertritt sie die DigiProtect Gesellschaft zum Schutz digitaler Medien mbH. Diese Gesellschaft ist durch die jeweiligen Rechteinhaber berechtigt, Rechtsverletzungen in sog. Tauschbörsen (Peer-2-Peer-Netzweke) zu verfolgen. Weiterlesen
Filesharing: Ausdruck mit Auflistung von IP-Adressen genügt nicht zur Glaubhaftmachung eines Urheberrechtsverstoßes
Die Zahl der Filesharing-Verfahren in Deutschland nimmt täglich zu. Kein Wunder also, dass sich nun immer mehr Gerichte auch mit der Beweisführung der Rechteinhaber auseinandersetzen müssen. Um die Beweisführung der Kanzlei Kornmeier und ihre Mandantin Digiprotect ging es in einem Verfahren vor dem LG Frankfur a.M. (Az.: 2-18 O 162/09) in dem die Kanzlei Wilde & Beuger die Beklagtenseite vertreten hat.
Mit Urteil vom 22.09.2009 hat das LG Frankfurt a.M. entschieden, dass der Ausdruck einer Auflistung von IP-Adressen auf einem weißen Blatt Papier nicht zur Glaubhaftmachung eines Urheberrechtsverstoßes genügt. Weiterlesen
Abmahnwelle geht weiter
Auch im Jahr 2009 setzen die bereits bekannten Kanzleien wie Waldorf (Bücher und Hörbücher), Kornmeier (Filme und Musik), U & C (Filme) sowie Schutt & Waettke (Filme und Musik), Auffenberg (Filme) ihre Abmahnwelle aus früheren Jahren fort. Zum Jahreswechsel scheinen einige Kanzleien sogar die Inflationsrate zu berücksichtigen. So fordert die Kanzlei Auffenberg beispielsweise bei Abmahnung eines Filmwerkes im Jahr 2009 € 495,00, statt wie in den Vorjahren € 300.00. Neu ist auch die Vorgehensweise der Kanzlei Schutt & Waetke, die sich mittlerweile des Inkassodienstes Infoscore Forderungsmanagement GmbH bedient, wenn und soweit der Abgemahnte auf die Abmahnung von Schutt & Waetke nicht reagiert hat.
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