Alle Artikel mit dem Tag "KJM"
KJM: Zwei Verstöße gegen Jugendschutz bei “Galileo”
Im vierten Quartal 2011 hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) insgesamt 19 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. Dabei kommen neun aus dem Rundfunkbereich, die restlichen zehn aus dem Telemedienbereich, so die Meldung der KJM. Weiterlesen
Medienwächter beanstanden “Penistätowierung”
Im Kampf um die Quote schrecken die Sender nicht vor absurden Aktionen zurück, um so mehr Aufmerksamkeit zu erhalten. Doch diese ist nicht immer positiv. Die Sendung “Die spektakulärste Morningshow aller Zeiten: Die erste Penis-Tätowierung im Radio!” hatte aufgrund zahlreicher Beschwerden von Hörern die Medienwächter auf den Plan gerufen. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) hat nun die Aktion des Radiosenders 89.0 RTL und sowie deren Darstellung auf der Webseite des Senders beanstandet. Nach Ansicht der MSA hat die Aktion gegen den Jugendmedienschutzstaatsvertrag verstoßen.
Die in der MSA zuständige Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sah es als gegeben an, dass beide Angebote die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren beeinträchtigen könne, so die Meldung der MSA.
Der Sender hatte die Zuschauer zu verrückten Aktionen aufgerufen. In der beanstandeten Sendung hatte ein Hörer sich das Wort “Mini” auf den Penis tätowieren lassen und dafür die kostenlose Nutzung eines Mini Coopers für ein Jahr gewonnen.
Im März diesen Jahres sagte Martin Heine, Direktor der MSA, gegenüber der “Welt”: “Die Frage ist, ob eine solche Aktion morgens, 7 Uhr, beim gemeinsamen Familienfrühstück angebracht ist – und ob man dazu Video-Sequenzen im Internet hinterlegen sollte.”
Nun wurde eine Beanstandung ausgesprochen. “Hierbei war ein tragender Grund, dass die mediale Inszenierung einer “Penis”-Tätowierung als Gegenleistung für eine einjährige unentgeltliche Autonutzung auf Kinder und Jugendliche – deren Persönlichkeitsentwicklung noch nicht abgeschlossen ist – den Eindruck vermitteln könnte, als sei der Tausch der körperlichen Unversehrtheit gegen materielle Gegenwerte, also das wörtliche “die Haut zu Markte” tragen, gesellschaftlich akzeptiert und völlig normal”, so Heine.
Im Sinne des Jugendschutzes hätten sowohl der Radio- als auch der Internetbeitrag nur in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr verbreitet werden dürfen. Gerade beim Onlineauftritt des Senders hätte mit technischen Mitteln (z. B. mit Jugendschutzprogrammen) die Altersbegrenzung eingehalten werden können, was aber in beiden Fällen nicht getan wurde, so die Begründung
FSK.online engagiert sich für Jugendmedienschutz im Internet
Bereits im letzten Monat hatte die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten (KJM) die Ausweitung des Jugendmedienschutz durch die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) auf das Internet anerkannt. Anfang dieser Woche wurde nun der förmliche Anerkennungsbescheid für FSK.online als Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle gemäß Jugendmedienschutz-Staatsvertrag überreicht. Weiterlesen
Jugendschutzprogramme erfordern Aufklärungsarbeit
Mit der FSK.Online hat die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bereits die FSK-Ausweitung auf den Online-Bereich anerkannt. Doch das Thema Jugendmedienschutz ist weiterhin ein aktuelles Thema. Bei einer Veranstaltung im Rahmen der Medientage München hat die KJM erneut die Relevanz von Jugendschutzprogrammen betont. Nachdem die KJM im Mai diesen Jahres ihre Anforderung zur Anerkennung von Jugendschutzprogrammen veröffentlicht hatte, konnte sie bereits die Programme vonJusProg e.V. und der Telekom AG als positiv bewerten.
Youtube: Erotik in der Sesamstrasse – Hacker leiten Seite auf Pornovideos um
Wie kürzlich bekannt wurde, konnte man für eine gewisse Zeit beim Aufrufen der Sesamstrasse auf Youtube statt der niedlichen Muppets heiße Pornovideos sehen. Die Sesamstrasse ist Opfer von Hackern geworden, die sich für witzig hielten. Die Sesamstrasse ist aber inzwischen wieder auf normalem Wege zugänglich. Weiterlesen
Jugendschutz im Netz: KJM “E-Post-Brief ist als übergreifendes Konzept positiv zu bewerten”
Die Kommission für Jugendschutz (KJM) hat laut einer Pressemitteilung vom 13.10.2011 mit dem “E-Postbrief” der Deutschen Post AG ein weiteres “übergreifendes” Jugendschutz – Konzept zur Altersprüfung positiv bewertet. Weiterlesen
KJM: Indizierungen im Internet steigen
Seit der Gründung im April 2003 hat sich die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) mit mehr als 2700 Indizierungsverfahren befasst. Dabei spielt das Internet eine immer größere Rolle. Weiterlesen
Jugendschutzprogramme: KJM bewertet zweites Konzept positiv
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat das Jugendschutzprogramm der Telekom positiv bewertet. Das Konzept für die Kinder- und Jugendschutzsoftware entspreche grundsätzlich den Anforderungen des § 11 Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), so die Meldung der KJM.
“Jugendschutzprogramme sind ein wesentlicher Baustein eines modernen Jugendmedienschutz-Systems. Deshalb ist es ein großer Erfolg für die KJM, innerhalb von nur fünf Wochen nun schon das zweite Jugendschutzprogramm positiv bewerten zu können“, so der KJM-Vorsitzende Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring.
Dies ist der erste Schritt zur angestrebten Anerkennung des Jugendschutzprogramms der Telekom. Mit Hilfe von Jugendschutzprogrammen können Eltern z. B. für Kinder ungeeignete Internetangebote blockieren. Die KJM muss diese Jugendschutzprogramme anerkennen. Auch Anbieter können ihre Angebote so klassifizieren, dass die Jugendschutzprogramme die Alterseignung erkennen können.
Insgesamt gibt es damit zwei von der KJM positiv bewertete technische Konzepte für Jugendschutzprogramme. Weitere Informationen zu Jugendschutzprogrammen finden Sie unter www.kjm-online.de.
KJM bewertet erstes Jugendschutzprogramm positiv
Das Jugendschutzprogramm der JusProg e.V. (ein gemeinnütziger und staatlich nicht geförderter Verein) wurde von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) als positiv bewertet.
“X-Diaries” verstößt massiv gegen Jugendmedienschutz
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat ihren Bericht für Rundfunk- und Telemedien-Prüffälle für das zweite Quartal 2011 veröffentlicht. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum  47 Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) festgestellt. 37 davon kommen aus dem Rundfunk-, 10 aus dem Telemedienbereich.









