Alle Artikel mit dem Tag "Irreführung"
Achtung eBay-Händler: Die Verwendung des Wortes „Garantie“ kann wettbewerbswidrig sein
Aus einer aktuellen Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamm ergibt sich erneut, dass insbesondere Verkäufer bei eBay bei der Verwendung des Wortes Garantie aufpassen müssen. Der bloße Verweis auf eine angeblich bestehende Garantie reicht nicht. Ansonsten müssen Sie mit einer teuren Abmahnung rechnen.
LG Düsseldorf zur Bewertung eines Fruchtjoghurts mit Testnote Mangelhaft wegen irreführender Zutatenangabe
Wenn ein Fruchtjoghurt angeblich ein “natürliches Erdbeeraroma” enthält, soll er nur wenig oder am besten gar keine Fremdaromen enthalten. Der Hersteller muss sonst mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Landgerichtes Düsseldorf.
Kampf um positive Bewertungen und Facebook-Fans! RA Christian Solmecke zu den rechtlichen Fallstricken bezahlter Nutzermeinungen: Urteil des OLG Hamm zeigt Online-Händlern Grenzen auf
Viele Online-Händler loben Rabatte aus – gegen positive Kommentare in einem Bewertungsportal oder für ein “Gefällt mir” zum Beitritt in eine Facebook-Gruppe. Geldwerte Vorteile versprechen auch manche iPhone- und Android-Entwickler – gegen 5 Sterne in den App Stores. Das kann rechtlich Folgen haben, sagt Rechtsanwalt Christian Solmecke. Und verweist auf ein entsprechendes Urteil des OLG Hamm.
Achtung eBay-Händler: Bei der Abgabe einer Garantie sollten Sie aufpassen!
Wer als Händler bei eBay eine Garantieerklärung abgibt, muss dort auch nähere Informationen geben. Ansonsten muss er mit einer Abmahnung rechnen. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Oberlandesgerichtes Hamm.
Vorsicht Unternehmer: Bei der Ablehnung von Kundenansprüchen unter Berufung auf Gerichtsurteile sollten Sie aufpassen
So mancher Unternehmer beruft sich bei der Ablehnung von Kundenansprüchen gerne auf gerichtliche Entscheidungen, die zu seinen Gunsten sprechen. Doch so etwas ist riskant: Wird das Urteil in der Korrespondenz mit dem Kunden unzutreffend wieder gegeben, müssen Sie mit einer Abmahnung wegen Irreführung des Verbrauchers rechnen. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichtes Frankfurt am Main.
Datingportal soll Abzocke mit Fake-Profilen betreiben
Zuweilen versuchen Singlebörsen neue zahlende Mitglieder durch das Anlegen von Fake-Profilen zu gewinnen. Aus diesem Grunde die Partnerbörse eDarling gegen partnersuche.de einstweilige Verfügung erwirkt haben.
AG Meldorf: eBay Händler dürfen mit Originalware werben
Das Amtsgericht Meldorf hat entschieden, dass die abgegebene Garantie nicht wettbewerbswidrig ist. Wie eBay Händler sich verhalten sollten.
LG Düsseldorf: Online-Portal muss Pressemitteilung schon im Anleser als Werbung kennzeichnen
Das Landgericht Düsseldorf hat in seinem Urteil vom 24.08.2011 (Az. 12 O 329/11) entschieden, dass werbende Pressemitteilungen, die auf einem Online-Portal veröffentlicht werden, schon im Anleser („Teaser“) deutlich als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Dieses Urteil verdeutlicht wieder einmal, wie strikt die Trennung zwischen Werbung und redaktionellem Text gehandhabt wird.
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OLG Celle: Keine Irreführung durch Führen der Bezeichnung „Kanzlei-Niedersachsen“
Zuweilen werden auch Rechtsanwälte wegen Banalitäten abgemahnt oder sogar auf Unterlassung verklagt. So war es in einem kuriosen Fall, über den das Oberlandesgericht Celle zu befinden hatte.
OLG München zur irreführenden Werbung für Mietwagen im Internet
Auf einer Internetplattform darf ein Mietwagen nicht einfach als Jahreswagen aus erster Hand bezeichnet werden. Ansonsten liegt unter Umständen eine Verletzung von Wettbewerbsrecht vor. Dies hat zuletzt das Oberlandesgericht München entschieden.









