Alle Artikel mit dem Tag "IPTV"
Vodafone will IPTV-Angebot ausbauen
Das Unternehmen Vodafone will in der nächsten Zeit das eigene IPTV-Angebot Vodafone TV ausbauen. Nach Informationen des Branchenmagazins Horizont.net soll das Sender-Portfolio von Vodafone TV ausgeweitet werden und soll künftig über 200.000 Kunden, also doppelt so viele wie bislang, erreichen. Zu diesem Zweck sei auch der Werbeetat erhöht worden.
Dhananjay Mirchandani, Director Home Access & Video, sagte gegenüber Horizont.net: “Die zweiten 100.000 Kunden werden wir schneller gewinnen als die ersten. Zudem werden wir bereits in absehbarer Zeit profitabel sein. Wir betrachten die Vermarktung von Content als lukratives Geschäft, das wir noch deutlich ausbauen werden.”
Das zum Basis-Angebot zusätzlich buchbare Lounge-Paket soll künftig um die Sender Fox, Travel Channel und Romance TV erweitert werden. Zudem sollen HD-Sender aus den Bereichen Free- und Pay-TV hinzukommen. Nach Angaben von Horizont.net steht allein für den Bereich Produktentwicklung ein zweistelliger Millionenbetrag zur Verfügung.
Zudem zieht Mirchandani es Erwägung, dass auch Vodafone TV für die von der DFL neu ausgeschriebenen Bundesliga-Rechte ein Angebot vorlegt. Vor allem das Online- und Mobile-Rechte-Paket sei hierbei interessant. “Die Nachfrage ist da. Daher ist neben einer Kooperation mit einem Rechteinhaber auch der Erwerb eines Rechtepakets eine Option, die wir ernsthaft prüfen”, so Mirchandani gegenüber Horizont.net.
Telekom plant mobile Version von “Entertain”
Die Telekom will zusammen mit MobiTV Inc eine Plattform für geräteübergreifendes Fernsehen entwickeln. Damit soll künftig “Entertain”, das IPTV-Angebot der Telekom, auch via Computer, Tablet PC und Smartphone empfangbar sein. Entertain-Kunden sollen demnächst nicht nur Live-TV, sondern auch eigene Aufnahmen und Inhalte aus der Onlinevideothek über das Endgerät ihrer Wahl abrufen können. Die Software “TV Everywhere” von MobiTV, einem Anbieter von konvergenten Medienlösungen,  soll dabei in das bestehende IPTV-System von Entertain eingebunden werden.
“Die Zusammenarbeit mit MobiTV ist der Startschuss für ein neues Fernseherlebnis bei Entertain”, sagte Christian Illek, Geschäftsführer Marketing Telekom Deutschland GmbH. “Mit der Weiterentwicklung von Entertain zu einer konvergenten Medienplattform bieten wir unseren Kunden einen universellen TV-Zugang für verschiedene Endgeräte und noch mehr Komfort beim Fernsehen.”
DFL-Rechte: Bundesliga künftig erst im Internet?
Bereits im Juni hat das Bundeskartellamt bekannt gegeben, dass es keine Bedenken gegenüber einer Online-Sportschau hat. Die Deutsche Fußball-Liga hatte für die Spielzeit 2013 bis 2016/2017 für das Free-TV verschiedene Rechtepakete geplant, die zum einen eine reguläre Berichterstattung ab 18.30 Uhr, zum anderen aber auch eine Online-Berichterstattung mit einer späteren Free-TV-Verwertung vorsieht. Auch für das Pay-TV sind mehrere Rechtepakete geplant.
Nun wird das Vorhaben, die Bundesligaspiele erst im Internet zu zeigen, immer konkreter. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung liegt dem Kartellamt ein Szenario “Neue Medien” vor, das eine Erstauswertung im Internet vorsieht, wonach die Free-TV-Ausstrahlung erst nach 21.45 Uhr stattfinden würde.
Ein verbindliches Angebot für Verpflichtungszusagen sei dem Bundeskartellamt bereits übersendet worden. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung: “Das vorgelegte Konzept umfasst insgesamt 23 Rechtepakete, davon sind zwölf reine Live-Pakete. Die Pakete der Highlight-Berichterstattung verteilen sich auf ein Klassik-Szenario, das im Wesentlichen der bisherigen Verwertung entspricht. Daneben steht ein Szenario, das wir ,Neue Medien’ nennen. Zentraler Unterschied ist, dass die erste frei empfangbare Zusammenfassung der Highlights der Samstagsspiele über Internet und mobile Endgeräte angeboten wird.”
Die Online-Variante sei realistisch und eine Reaktion auf die veränderte Mediennutzung, so Seifert: “Rechteanbieter können diese Entwicklung nicht ignorieren. Genauso wenig wie übrigens private Medienunternehmen und öffentlich-rechtliche Anstalten, die beide erheblichen Aufwand treiben, um sich in den neuen Medien entsprechend zu positionieren.”
Die konkurrierenden Szenarien der Berichterstattung der Samstagspiele ist nach einer ersten Marktbefragung des BKartA zulässig. Der DFL erwartet jetzt eine weitere Marktbefragung durch das Kartellamt. “Die angeschriebenen Medienunternehmen werden die Möglichkeit haben, unsere Verpflichtungszusagen zu kommentieren. Ob sich daraus noch Änderungen für die Ausschreibung ergeben, ist eine Entscheidung der Kartellbehörde”, sagte Seifert gegenüber der Süddeutschen Zeitung.
Die Rechteaussschreibung für die Speilzeit 2013-2017 soll noch in diesem Jahr angekündigt werden und im April 2012 abgeschlossen sein. Der letzte Abschluss brachte der DFL jährlich 412 Millionen Euro. Der Pay-TV Sender Sky zahlt davon allein 225 Millionen Euro Rechte, die ARD investiert 100 Millionen.
Spiegel TV plant Pay-TV-Kanal
Erst im Juni 2011 hatte die Spiegel TV GmbH, eine 100% Tochter des Spiegel Verlags, das kostenfreie Webangebot spiegel.tv gestartet. Im Herbst 2011 soll nun auch ein Pay-TV-Sender folgen.
DFL plant mehrere Rechtepakete für Pay-TV
Die Vermarktungsmodelle der DFL für die Spielzeit 2013/2014 im Free-TV sind bereits bekannt geworden. Für die Pay-TV-Rechte der nächsten Rechteperiode 2013 bis 2016 oder 2017 plant die DFL nun ein Drei-Pakete-System für die Liveberichterstattung, wie die Süddeutsche Zeitung am Dienstag berichtet. Dabei würde jedes Paket für alle drei möglichen Vertriebswege ausgeschrieben werden: Broadcast (lineares TV), IPTV und Web-TV (lineares Internetfernsehen).
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung beinhaltet das
Basispaket A das Spiel der Woche, samstags 18.30 Uhr, die Samstagnachmittagspiele drei bis fünf, wahlweise Spiel eins oder zwei (“first pick”) und das Sonntagsspiel um 17.30 Uhr sowie die Live-Konferenz.
Paket B führt den “second pick”, also das eine, nicht ausgewählte Samstag- und das zweite Sonntagspiel (15.30 Uhr).
Paket C fasst das Freitagspiel und ein mögliches drittes, paralleles Sonntagspiel um 17.30 Uhr, so die “SZ”.
Bei der zweiten Bundesliga soll es keine Rechtezerstückelung geben, im Gegensatz zur ersten Liga gibt es sie nur im Komplettangebot (Paket D) für alle Vertriebswege. Diese Entscheidung soll künftig auch Markteinsteiger unterstützen.
Um wie gewohnt senden zu können müsste der PAY-TV Sender Sky Deutschland alle drei Pakete für Broadcast und Web-TV erwerben. Momentan zahle Sky jährlich 225 Millionen Euro um alle Spiele live ausstrahlen zu dürfen. Würde sich Sky auch die IPTV-Rechte sichern, könnte das Unternehmen das Produkt zur Deutschen Telekom durchleiten, die momentan mit 25 Millionen Euro jährlich die Rechte am IPTV hält, so die Süddeutsche Zeitung.
“Liga total” soll für innovative Werbung geöffnet werden
Bislang konnte man als Zuschauer die Bundesliga auf “Liga total”, dem Sender der Deutschen Telekom, werbefrei genießen. Dies wird sich aber in naher Zukunft ändern, denn der Sender ist auf der Suche nach einem Programmsponsor.
Lizenzpflicht für Internet-TV – Müssen Zeitungsverlage um ihre Internetsender bangen?
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat jüngst eine Änderung seiner Fernsehsatzung beschlossen. Die Neuregelung sieht eine Lizenzpflicht für Internet-Fernseh-Angebote vor, die als Live-Stream verbreitet werden.
Die Unterscheidung, wann eine derartige Genehmigungspflicht besteht, wird von der BLM zweistufig getroffen: grundsätzliche Genehmigungspflichtigkeit besteht ab einem Volumen von 500 potentiell gleichzeitigen Zugriffen auf das Internet-TV-Angebot – eine Lizenz wird aber bei bis zu 10.000 Zugriffen und programminhaltlicher Bedenkenlosigkeit ohne weitere Voraussetzungen erteilt. Bei darüber hinausgehenden Zugriffsmöglichkeiten sieht die geänderte Fernsehsatzung ein Organisationsverfahren wie bei normalen Kabelprogrammen vor. Weiterlesen
Kanzlei Wilde & Beuger: Kompetenz im Fernsehmarkt seit mehr als 20 Jahren
Seit bald zwanzig Jahren gehört die Gründung, Anmeldung und Lizenzierung von TV-Sendern ebenso zu den Kernkompetenzen der Kanzlei Wilde & Beuger wie deren wirtschaftliche Beratung und rechtliche Betreuung. Das Potential des Geschäfts mit der Ausstrahlung von Video-Inhalten hat sich durch die technische Entwicklung in den letzten Jahren vervielfacht. In der Vergangenheit erlaubten die traditionellen Übertragungswege, so der analoge terrestrische Empfang, das analoge Kabel oder der Satellit nur einer überschaubaren Anzahl von Kanälen und somit auch nur einer begrenzten Zahl von Anbietern die Ausstrahlung bewegter Bilder. Heute haben neue Breitbandtechnologien den TV-Markt für eine Vielzahl neuer Anbieter und Konzepte geöffnet. So ermöglicht beispielsweise das über das Internetprotokoll bezogene Fernsehen (IPTV) das gezielte Anfordern selbstbestimmter Inhalte über das Kabel per Knopfdruck. Dies ermöglicht letztlich ein unbegrenztes Angebot an Kanälen wie auch neuartige, interaktive Geschäftsmodelle wie Video-On -Demand oder Pay-Per-View. Über das heute flächendeckend verfügbare breitbandige Internet ergibt sich eine grenzenlose Vielfalt an Video-Anwendungen im Netz. Diese reicht etwa von der einfachen Implementierung von Streaming-Video-Inhalten in eine Website bis hin zu professionell produzierten Fernseh-Inhalten, die ein Millionenpublikum über das Medium Internet erreichen sollen (Web-TV). All diese Inhalte könnten schließlich über breitbandige Mobilfunktechnologien wie DVB-H auch auf mobile Endgeräte übertragen werden, wodurch sie jederzeit verfügbar wären.
Weiterlesen
BLM: Lizenz für Web-TV erforderlich – Medienrat genehmigt Änderung der Fernsehsatzung
Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 10. Juli 2008 eine Änderung der Fernsehsatzung (FSS) verabschiedet. Dabei geht es einerseits um die Genehmigung von Internet-Fernseh-Angeboten und andererseits um die Änderung der Betrauung von lokalen Fernsehprogrammen, wenn im Rahmen einer Programmänderung sich auch der zeitliche Umfang des betrauten Programms ändert und damit eine Neuberechnung notwendig wird (§ 26 Abs. 2 FSS).
Weiterlesen
ANGA zur Novelle des Rundfunkstaatsvertrags: Wettbewerb durch DSL und IPTV erfordert Neuausrichtung der Kabelregulierung
Zu der Diskussion über eine verstärkte Regulierung sogenannter „Plattformbetreiber“ hat sich die ANGA mit (Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.) einer medienpolitischen Grundsatzposition zu Wort gemeldet. Sie trägt den Titel „Medien- und Plattformregulierung im Wettbewerb der Übertragungswege“.
Kernforderung ist eine Neuausrichtung der Kabel- und Medienregulierung, die den Kabelnetz-betreibern auch künftig den Zugriff auf alle relevanten Inhalte sichert und die Programmveranstalter entsprechend in die Pflicht nimmt. ANGA-Präsident Thomas Braun: „Mit der Digitalisierung sind für die Kabelunternehmen nicht nur Chancen, sondern auch erhebliche Risiken verbunden. Dies ist spätestens seit dem Start von IPTV über die DSL-Netze der Deutschen Telekom der Fall.
Weiterlesen









