Alle Artikel mit dem Tag "Intimsphäre"
OLG Köln: Durch Berichterstattung aus mündlicher Verhandlung kann das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzt werden
Journalisten sollten bei der Berichterstattung über eine Gerichtsverhandlung daran denken, dass auch der Beschuldigte in einem Strafverfahren ein Recht auf Wahrung seiner Intimsphäre hat. Dies bedeutet,dass die Medien normalerweise keine Details über sein Sexualleben veröffentlichen dürfen. Ansonsten wird das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Beschuldigten verletzt. Dies hat das Oberlandesgericht Köln entschieden.
Kündigung von Vertrag mit Fitnessstudio wegen Krankheit
An die Laufzeit von Verträgen mit Fitnessstudios sind Verbraucher nicht immer gebunden. Eine sofortige Kündigung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn jemand schwer erkrankt ist. Hier darf der Betreiber normalerweise nicht verlangen, dass der Kunde intime Details über die Krankheit preisgibt.
“Schamlose Sexenthüllung”: Pressebericht verletzt Persönlichkeitsrecht von Schauspielerin
Berichtet eine Zeitung über das Intimleben einer bekannten deutschen Schauspielerin und betitelt dies mit der Aussage “schamlose Sexenthüllung”, so begründet dieses einen Geldentschädigungsanspruch wegen Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Das hat das Landgericht Berlin entschieden.









