Alle Artikel mit dem Tag "Fernabsatz"
OLG Hamm: Auch bei eBay-Auktionen 14-tägige Widerrufsfrist!
Das Oberlandesgericht Hamm hat in einem Berufungsverfahren entschieden, dass das Überlassen der Widerrufsbelehrung per Email nach Ablauf einer eBay-Auktion ausreichend sein kann, um die 14-tägige Widerrufsfrist im Fernabsatzhandel zur Anwendung gelangen zu lassen.
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LG Magdeburg: Bei Online-Zwangsversteigerung ist Verbraucherschutz eingeschränkt
Verbraucher sollten darauf achten, dass sie bei der Teilnahme an einer amtlichen Online-Zwangsversteigerung nicht im gleichen Maße geschützt sind wie normalerweise bei Rechtsgeschäften mit Online-Händlern. Das gilt vor allem bei Beschädigung der Ware auf dem Transport. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichtes Magdeburg.
EU-Verbraucherrechterichtlinie veröffentlicht
Nach der Verabschiedung des Textes durch das europäische Parlament und die Annahme durch den Rat der Europäischen Union wurde die Verbraucherrechterichtlinie kürzlich im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Online-Händler und Verbraucher müssen sich auf einige wichtige Änderungen einstellen.
Verbraucherschutz: EU-Richtlinie VRRL harmonisiert Informationspflichten und Widerrufsrecht
Der Europäische Rat hat am 10. Oktober 2011 die Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) nach 3 jähriger Diskussion nun angenommen. Damit werden die Informationspflichten und das Widerrufsrecht im Fernabsatz verbindlich harmonisiert.
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Worauf Onlinehändler bei Preisangaben auf ihrer Webseite achten sollten
Das Thema Preisangaben ist für Shop-Betreiber von großer Wichtigkeit. Wer hier einen Fehler macht, riskiert auch bei kleinen Verstößen eine kostspielige Abmahnung.
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Europäisches Parlament befürwortet Stärkung der Verbraucherrechte im Online-Handel
Das europäische Parlament unterstützt ein Gesetzespaket der europäischen Union, durch das die Rechte der Verbraucher besser geschützt und der grenzüberschreitende Handel erleichtert werden soll.
Verbraucherrechte beim Widerruf von Fernabsatzvertrag sollen gestärkt werden
Die Bundesregierung meint es anscheinend gut mit den Verbrauchern bei dem Abschluss von Fernsatzverträgen. Sie sollen normalerweise keinen Wertersatz schulden, wenn sie die gekaufte Sache erst nutzen und dann widerrufen. Dies soll im Gesetz klargeschrieben werden.
Wertersatz bei Rückgabe von bestellter Ware im Online-Shop
Ein Händler muss es hinnehmen, dass ein Kunde bei einem Online-Kauf übers Internet die bestellte Ware auf seine Funktionsfähigkeit überprüft. Wenn dieser dann von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, darf er normalerweise keinen Wertersatz fordern. Dies gilt auch, wenn dadurch der Zustand der Ware verschlechtert wurde. Das hat der Bundesgerichtshof bei einem Verbraucher entschieden, der ein bestelltes Wasserbett zum „Ausprobieren” mit Wasser gefüllt hatte.
LG Berlin: Wie weit geht das Prüfungsrecht des Kunden bei Fernabsatzverträgen?
Der BGH wird am 3. November 2010 einen Fall verhandeln, in dem es um die Frage geht, inwieweit das dem Käufer in § 357 Abs. 3 BGB gestattete Prüfungsrecht bei Fernabsatzverträgen auch ein “Ausprobieren” der Ware zulässt.
AG Köpenick: Typische Probleme des Verbraucherschutzrechts beim Notebookkauf im Internet
Gleich drei typische Probleme des Fernabsatzrechtes beschäftigten das AG Köpenick in dem der Entscheidung vom 25.08.2010 (Az.: 6 C 369/09) zu Grunde liegenden Fall. Der Kläger hatte im Internet ein Notebook bestellt, den Vertrag nach einer Woche durch Rücksendung der Ware jedoch widerrufen. Er verlangte die Rückzahlung des Kaufpreises. Der Beklagte, Betreiber der Shopseite, verweigerte die Zahlung jedoch. Das Gericht gab dem Kläger Recht und sprach ihm die geltend gemachten Ansprüche im Wesentlichen zu. Weiterlesen









