Alle Artikel mit dem Tag "BITKOM"
EU-Datenschutz-Novelle: Geteiltes Echo
Gestern hat EU-Grundrechtekommissarin Viviane Reding die Vorschläge der EU-Kommission für einen neuen Datenschutz-Rechtsrahmen vorgelegt. Während die Novelle grundsätzlich begrüßt wird, stoßen einige Details auch auf Kritik. Bereits im Vorfeld waren kritische Stimmen gegenüber der Novelle laut geworden. Weiterlesen
BITKOM gegen überzogene Abmahnungen
Das massenhafte Abmahnen von Internetusern ist mittlerweile zu einem eigenen anwaltlichen Geschäftsmodell geworden. Nicht nur im Bereich Filesharing ist dies bereits gängige Praxis, auch Kleinunternehmer, die Onlinehandel betreiben, werden oft schon bei einem falschen Impressum oder einer unvollständigen Widerrufsbelehrung verstärkt abgemahnt. Das Bundesjustizministerium will demnächst einen Gesetzentwurf vorlegen, der den finanziellen Anreiz für missbräuchliche und überzogene Abmahnungen reduzieren soll.
Nun fordert auch der Hightech-Verband BITKOM, das geltende Abmahn-Recht im Internet zu überprüfen. “Abmahnungen können ein legitimes Instrument im Wettbewerb sein, werden im Internet aber vielfach missbraucht. Dem massenhaften Abmahn-Missbrauch muss Einhalt geboten werden”, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf in einer Pressemitteilung. “Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sind Abmahnungen eine der größten Wachstumshürden.”
Da gerade Online-Angebote oft von Anwälten gezielt nach formalen Fehlern durchsucht werden, um die Anbieter in Bedrängnis zu bringen, unterstützt der BITKOM die Initiative des Bundesjustizministeriums, Firmen vor überzogenen Abmahnungen zu schützen.
Laut einer Studie des Garantie-Dienstleisters “Trusted Shops” beträgt der jährliche Schaden pro Online-Händler durch Abmahnungen im Durchschnitt 5.300 Euro, wodurch sich knapp die Hälfte aller Händler in ihrer Existenz bedroht fühlen, so die Meldung weiter. “Leider entsteht der Eindruck, dass Abmahnungen von manchen Anwälten und deren Auftraggebern als Einnahmequelle missbraucht werden”, so Prof. Kempf.
Durch massenhafte Abmahnungen und die bewusst hoch angesetzten Streitwerte werde die Unsicherheit vieler kleiner Online-Händler ausgenutzt. “Gerade im Online-Handel ist eine Vielzahl an Detailvorschriften zu beachten. Entsprechend hoch ist die Gefahr unbeabsichtigter Verstöße”, erklärt Kempf. Insofern sei nicht nur eine gesetzliche Einschränkung der Abmahnungen, sondern auch eine umfassende Aufklärung der Händler vonnöten, so die Meldung.
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Bitkom und GEMA einigen sich bezüglich Vergütung
Die zwischen Bitkom und GEMA erzielte Einigung ist aus Sicht von legalen Online-Musikdiensten und deren Nutzern sehr zu begrüßen.
Datenschutz: Wirtschaft gründet Selbstregulierungs-Verein
Das Thema Datenschutz im Internet ist sowohl für Gesetzgeber als auch für die Gesellschaft von oberster Priorität. Jetzt zeigt auch die Wirtschaft Eigeninitiative: Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), Deutsche Post, Deutsche Telekom, ED Encourage Directories, Google, Microsoft, Nokia und Panolife haben eine Organisation zur Umsetzung von Selbstverpflichtungen ins Leben gerufen und den Trägerverein “Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V.” gegründet.
Eine zentrale Informations- und Widerspruchswebseite für Geodatendienste sowie eine entsprechende telefonische Beratungsstelle sind die ersten Schritte, so die Meldung der Bitkom. Der Verein werde sich auch künftig für die Umsetzung und Betreuung der im Kodex vorgesehenen Beschwerde- und Sanktionsmöglichkeiten kümmern.
Der Sonderbeauftragte und Senior Vice President der Deutschen Post AG, Harald Lemke, wurde zum Vorstandsvorsitzenden des Trägervereins gewählt. Vor allem im High-Tech-Sektor sieht Lemke die Notwendigkeit der freiwilligen Selbstregulierung: “Mit Selbstverpflichtungen lassen sich viele Herausforderungen der Online-Welt schnell und pragmatisch angehen. Es liegt schließlich im ureigenen Interesse der Informationswirtschaft, dass die Menschen Vertrauen in das Internet und seine Dienste haben.” Gesetzliche Einzelfallregulierungen sollten mit Blick auf die globale und dynamische Entwicklung des Internet die Ausnahme bleiben, so die Meldung der Bitkom weiter. ”Die technischen Vorbereitungen zur Umsetzung des Geodaten-Kodex sind bereits angelaufen”, teilte Lemke mit.
In einem zentralen Internetportal der Anbieter können sich die Bürger künftig über Funktionsweisen der Geodatendienste informieren, schauen, ob ihre Stadt erfasst ist und dann erfahren, welche Rechte sie haben. Nach Angaben der Bitkom können dann Aufnahmen der eigenen Hausfassade auch nach bereits erfolgter Veröffentlichung selbst mit ein paar Mausklicks oder per Brief unkenntlich gemacht werden. Eine kostenfreie Hotline bietet Hilfe bei Fragen, aber auch der Verein werde sowohl die Bürger in allen Belangen rund um den Kodex, als auch die beteiligten Panorama-Bilderdienste unterstützen.
Der Verein steht für weitere Selbstverpflichtungen offen und bietet eine Plattform zur organisatorischen Betreuung und Durchführung solcher Kodizes, so die Meldung der Bitkom weiter.
Fast jeder zweite Deutsche (46%, 32 Millionen Bürger) ab 14 Jahren hat zu Beginn 2011 die Panorama-Bilderdienste genutzt. Weitere 14 Millionen Deutsche erklärten, solche Services in Zukunft vielleicht nutzen zu wollen. Das hatte eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. Nur jeder siebte Internetnutzer (14%) hat kein Interesse an solchen Angeboten, so die Meldung weiter.
Zur Methodik: Die Angaben zur Nutzung von Geodatendiensten hat das Institut Aris im Februar 2011 für den BITKOM erhoben. Es wurden 1.002 Personen ab 14 Jahren in Deutschland repräsentativ befragt.
Icann: Top-Level-Domains für Firmennamen freigegeben
.de, .com, .org, .info – bislang waren Top-Level-Domains in nur einigen standardisierten Versionen verfügbar. Der Web-Verwalter Icann hat nun grünes Licht für neue Domain-Namen gegeben.
Internet: Immer mehr Nutzer schauen sich Videos im Netz an
Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat bekannt gegeben, dass sich seit Anfang 2008 inzwischen 25 Millionen Internetnutzer Videos im Internet angesehen haben. Der BITKOM führt die zunehmende Tendenz, Videos im Internet zu schauen, darauf zurück, dass sich das Internet immer mehr auch zum Unterhaltungsmedium entwickle. In der Pressemitteilung des BITKOM heißt es zu der von dem Marktforschungsinstitut Comscore durchgeführten Befragung:
GEZ-Regeln verwirren PC-Nutzer
Mittelständler und Freiberufler klagen seit Jahren über zu viel Bürokratie und eine hohe Abgabenlast – doch neuerdings müssen mehrere Hunderttausend von ihnen einen weiteren Obolus entrichten: Für internetfähige Computer und Handys verlangt die GEZ seit Anfang 2007 Rundfunkgebühren. „Wegen der unübersichtlichen Gebührenstruktur ist vielen aber noch nicht klar, ob sie betroffen sind“, sagt Thomas Mosch, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). „Viele müssen extra zahlen, obwohl sie das magere Internet-Angebot von ARD und ZDF nicht nutzen.“ Der BITKOM erklärt, wie die neuen Regeln zu verstehen sind und welche Rechte die PC-Nutzer haben.
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BITKOM erreicht Kompromiss mit Gema – Keine künstliche Verteuerung von Klingeltönen
Musik-Lizenzgebühren für Klingeltöne bleiben für Anbieter und Kunden im vertretbaren Rahmen. Dafür hat der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) gesorgt. Der Hightech-Verband einigte sich mit der Verwertungsgesellschaft Gema über die künftige Höhe der Abgabe bei Klingelton-Downloads. Ergebnis: Auf den Verkaufspreis der Melodien werden 10,45 Prozent Gema-Gebühr fällig. Das sind deutlich weniger als die 15 Prozent, die die Gema ursprünglich gefordert hatte.
1,77 Milliarden Euro für PC- und Videospiele sowie Konsolen
Der Markt für PC- und Videospiele sowie Konsolen hat 2006 ein neues Rekordhoch erreicht. Der Umsatz kletterte in Deutschland auf 1,77 Milliarden Euro – ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2005 lag der Umsatz bei 1,57 Milliarden Euro. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt. Dort stellte er mit Ernst & Young die Studie „Digitale Spiele in Deutschland – Trends und Perspektiven 2007“ vor. „Getrieben wurde der Markt im vergangenen Jahr von Konsolen und Konsolen-Spielen. Kaum Wachstum sahen wir hingegen bei Spielen für den PC“, sagte Manfred Gerdes, Mitglied des BITKOM-Präsidiums.
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BITKOM: Der elektronische Handel boomt
Die Umsätze im elektronischen Handel wachsen in Deutschland rasant. Im Jahr 2006 kauften private Verbraucher per Internet Waren und Dienste im Wert von 46 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit. „Das Wachstumstempo im Online-Handel bleibt unvermindert hoch“, sagte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. „Dank attraktiver Angebote und hoher Sicherheitsstandards wird das Internet bei den Konsumenten immer beliebter. Neben dem stationären Handel und dem traditionellen Versandgeschäft hat sich das Internet als dritte Säule fest etabliert.“ Bis zum Jahr 2010 wird der Umsatz im elektronischen Handel mit Privatkunden auf 145 Milliarden Euro zulegen. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei durchschnittlich 33 Prozent.
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